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Trias (lateinisch: tri = drei) bezeichnet allgemein eine Besonderheit, die dadurch charakterisiert ist, dass drei bestimmte Dinge, die auch unabhängig voneinander gelten könnten, als formale Einheit (bzw. korrekt ausgedrückt als Dreiheit) gesehen werden.

Beispiele für eine Trias sind

  1. eine Periode der Erdgeschichte, siehe Trias (Geologie)
  2. eine Götterdreiheit; siehe Trias (Religion)
  3. "Dreiheit", wie beispielsweise "Es - Ich - Über-Ich" bei Sigmund Freud oder "Me - I - Self" bei George Herbert Mead
  4. eine politische Idee im 19. Jahrhundert vor der Reichsgründung, nach der neben den beiden Großmächten Preußen und Österreich die Mittelstaaten unter Führung Bayerns eine dritte Kraft bilden sollten.
  5. Trias (Medizin): Dreiheit von Symptomen (Symptomtrias), die in einem eigenständigen Syndrom zusammengefasst sind. Z. B. West-Syndrom, eine Form von Epilepsie, die sich üblicherweise durch die Dreiheit von Blitz-, Nick- und Salaam-Krämpfen äußert oder Miller-Fisher-Syndrom mit der Dreiheit aus Augenmuskellähmung, Areflexie und Muskelschlaffheit
  6. die Bootsklasse Trias (Bootsklasse)
  7. eine Gebäudegruppe in Berlin-Mitte nahe der Jannowitzbrücke, siehe Trias (Gebäude)
  8. der Grundrechtstrias (Leben, Freiheit, Eigentum)
  9. in der Rhetorik (Redner, Sachverhalt über den gesprochen wird und Publikum)

 

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