Trenčín (deutsch Trentschin, ungarisch Trencsén) ist ein wichtiges Zentrum des mittleren Waagtals in der Westslowakei nahe an der Grenze zu Tschechien. Die Stadt hat zirka 57.000 Einwohner und ist Hauptstadt des Trentschiner Landschaftsverbands sowie eines Bezirks Okres Trenčín. Auf einem Felsen über der Stadt steht eine typisch mittelalterliche Burg.
Zwischen 1302 und 1321 war die Burg Sitz des ungarischen Oligarchen Mattäus Csák, der für einige Jahre von hier aus die gesamte Slowakei politisch und militärisch beherrschte und ihr faktischer Herrscher war.
Die ersten Quellenbelege aus dem Mittelalter stammen von 1111 (Treinchen) und 1113 (Trenciniensis - als Adjektiv). Obwohl die Etymologie umstritten ist (der Name könnte durchaus noch aus der Zeit vor der Ankunft der Slawen stammen), besagt die wohl herrschende Meinung, dass es sich um eine Zusammensetzung aus dem Personennamen Trnka oder Trenka und der besitzanzeigenden Endung -ín handelt, so dass Trenčín so viel wie "(Burg) von Trnka/Trenka" bedeutet.
Die deutsche und ungarische Form sind von der slowakischen abgeleitet und werden fast genauso wie diese ausgesprochen.
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