Tremolo ist die schnelle Repetition (Wiederholung) eines Tones oder der rasche Wechsel zweier Töne oder Akkorde auf einem Musikinstrument oder beim Gesang. In der westlichen Kunstmusik findet es erstmals in Claudio Monteverdis 'Tancredi e Clorinda' von 1624 Anwendung.
Darüber hinaus bezeichnet man einen elektronisch erzeugten Klangeffekt, bei dem fortlaufend in kurzen Zeitabständen die Amplitude und somit die Lautstärke des musikalischen Signals moduliert wird, ebenfalls als Tremolo. Verbreitung fand dieser Effekt in den 60er Jahren bei der Anwendung für den damaligen E-Gitarren-Sound. Die Elektronik war üblicherweise in Verstärkern der Firmen Vox oder Fender eingebaut. Er steht heute aber auch als externes Effektgerät für E-Gitarren zur Verfügung.
Tremolo wird auch oft mit „E-Gitarren-Vibratosystemen“ verwechselt.
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