article

Trassierungselemente sind jene mathematisch definierten Teilstücke, durch die der Verlauf eines Verkehrsweges (Straße, Bahnlinie) im Detail geplant und beschrieben wird.

Im engeren Sinn sind es Gerade, Kreis und Übergangsbogen, aus denen man eine Trasse – die Achse eines linienförmigen Objekts – horizontal zusammensetzt. Dazu kommen Elemente für den vertikalen Verlauf, z.B. Längsneigungen (Gradienten), Querneigungen und ihre Anpassung ans Gelände.

Die Übergangsbögen sind meist Klotoiden, im Bahnbau auch kubische Parabeln. Sie dienen einer stetigen, ruckfreien Krümmungsänderung zwischen geraden und kreisförmigen Stücken der Trasse, bzw. ebenen und überhöhten Abschnitten.
Als Trassierungselemente im weitesten Sinne versteht man alle Größen, die die Trassenführung beeinflussen - ob sie nun geometrischer, bautechnischer oder betrieblicher Art sind.

Die Trassierungselemente erlauben es, die Trassenfindung zu optimieren – zwischen einer möglichst günstigen Anpassung an das Gelände (DGM), einer guten Fahrdynamik und den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Technisch sind dabei neben kurzem Wegverlauf v.a. zu beachten:

  • Grenzwerte für Steigung und Kurvenradien der Trasse,
  • minimale 'Geländebewegung' und Entwässerung und
  • geringe Beeinträchtigung von Anrainern und Grundstücken.

Die Dokumentation der Planungsvarianten erfolgt zwar meist nach Kilometrierung entlang der Trasse, aber eingebunden in die Koordinaten der Landesvermessung.

Siehe auch


Weblinks


Überblick Bahn und Schiene

Bahntechnik | Straßenbau | Geodäsie

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Trassierungselement".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld