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In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien (lat.: transcendentalia, von transcendere "übersteigen") die Grundbegriffe, die allem Seienden als Modi zukommen. Sie überschreiten die aristotelischen Kategorien insofern, als dass sie nicht selbst diesen zugeordnet werden können, aber als allgemeine Begriffe auf sie angewendet werden können. Sie haben somit Teil am ewigen Sein Gottes. Als Transzendentalien finden sich bei Thomas von Aquin

  • ens (Seiendes),
  • res (das Ding),
  • unum (Eins, Unteilbarkeit),
  • aliquid (Andersheit),
  • bonum (das Gute),
  • verum (das Wahre).

Siehe auch


Das Gute, Idee des Guten, Wahrheit, Einheit

Ontologie

Transcendentálie

 

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