Der Transpondercode (Squawk) ist eine durch den Piloten einstellbare vierstellige Oktalzahl (Ziffern jeweils 0-7), die der Luftfahrzeugtransponder bei der Abfrage durch die Bodenstation aussendet. Der Transpondercode wird mit dem Radarecho zusammen auf den Radarschirmen der Flugsicherung dargestellt und dient der Identifizierung des Flugzeuges. Bis 2006 zählte der Transponder nicht zur Pflichtausstattung von Flugzeugen.
Der Transpondercode wird vom Fluglotsen einem Flugzeug zum Zweck der Identifizierung vergeben. Der Pilot stellt am Transponder des Sekundärradars diese Zahl ein, die dann das Bodenradar periodisch abfragt und dem Fluglotsen auf dem Radarschirm anzeigt. Der Squawk-Code wird von dem Lotsen an den Piloten durchgegeben, wenn dieser eine Flugwegverfolgung anfordert oder nach Instrumenten (im Fachjargon auch als IFR bezeichnet) fliegt.
Ein Squawk ist immer eine Zahl mit vier, bei neueren Anlagen acht Stellen. Bei Flügen in den Lufträumen C, D und teilweise F wird der Transpondercode per Sprechfunk dem Flugzeug von der Luftverkehrskontrollstelle zugewiesen.
In Deutschland gibt es die Empfehlung (nicht aber die Pflicht), außerhalb o. g. Lufträumen bei Sichtflügen (d. h. VFR) unter 5000 Fuß MSL den Transpondercode 0021 zu wählen. Oberhalb 5000 Fuß MSL oder 3500 Fuß über Grund ist ein Transponder (außer für Segelflugzeuge) Vorschrift. Hier wird -wenn nichts anderes von Flugsicherungstellen angegeben- der Transpondercode 0022 eingestellt.
International (außer Deutschland) wird für alle VFR-Flüge üblicherweise ein anderer Transpondercode empfohlen:
Der Squawk "0020" ist durch technische Unzulänglichkeiten bei älteren Anlagen nicht möglich.
International vereinheitlicht sind folgende Codes:
Dies gilt nur für exakt diese Codes. Sämtliche anderen Möglichkeiten (z. B. 7701) können einem Flugzeug von der Kontrollstelle jederzeit zugewiesen werden (Die Anweisung hierfür lautet im Flugfunk zum Beispiel "D-EABC Squawk 7701").
Regional werden z. T. von den Fluginformationsdiensten feste Codes vergeben, z. B.
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