Transitorische ischämische Attacke (abgekürzt TIA) ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet vorübergehende neurologische Ausfallserscheinungen, die nicht länger als 24 Stunden anhalten. Ursache ist meist eine umschriebene Durchblutungsstörung einer Gehirnregion. Die TIA hat heute in der Notfallmedizin eine große Bedeutung, weil die möglichst rasche Erkennung und Behandlung der Ursache bei vielen Patienten einen „großen“ Schlaganfall verhindern kann.
Die Ursachen von TIA entsprechen demzufolge weitgehend denen des Schlaganfalls (siehe dort). Daneben treten TIA gelegentlich auch bei anderen Erkrankungen auf, etwa bei der Migräne (hemiplegische Migräne). Manchmal wird auch trotz gründlicher Diagnostik keine Ursache gefunden.
Im weiteren Verlauf (nach Abklingen der Symptome) ist besonders darauf zu achten, dass transitorische ischämische Attacken sehr häufig als Vorboten eines "großen" Schlaganfalls auftreten. Dies gilt besonders in den ersten drei Tagen nach einer TIA, bei einer Symptomdauer von über zehn Minuten und bei Patienten, die älter als 60 Jahre sind. Patienten mit Lähmungen oder Sprachstörungen sind gefährdeter als solche mit Sehstörungen. Einige der Ursachen von TIA und Schlaganfall können mit Erfolg behandelt werden. So werden z.B..Gerinnungshemmende Medikamenten bei Vorhofflimmern bzw. Arteriosklerose der Halsschlagader eingesetzt. Bei hochgradigen Verengungen der hirnversorgenden Gefäße kann die Durchblutung mit einer Operation wieder verbessert werden. Bei Patienten nach TIA sind diese Behandlungsmaßnahmen oft besonders nützlich, da sie unbehandelt ein sehr hohes Schlaganfallrisiko aufweisen.
Transient ischemic attack | Accidente isquémico transitorio | 一過性脳虚血発作 | TIA
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"Transitorische ischämische Attacke".
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