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Trafostation.jpg In einer Transformatorenstation, auch kurz Trafostation oder Netzstation genannt, wird die von einem Umspannwerk kommende elektrische Spannung vom regionalen Verteilnetz (10 bis 20 kV, Mittelspannung) auf die im Ortsnetz beim Verbraucher notwendigen 230 bzw. 400 Volt (Niederspannung) umgewandelt.

Es sind dies entweder Turmstationen bzw. Maststationen mit Freileitungen oder Kabelstationen bei verkabelten Netzen. Kabelstationen sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen, weil sie häufig in öffentlichen Gebäuden mit untergebracht sein können. Maststationen sind die einfachste Form, bei der der Transformator direkt am Leitungsmast ohne Gebäude/Gehäuse montiert ist. In einer Transformatorenstation befindet sich in jedem Fall ein Transformator, bei größerer Netzbelastung können auch mehrere von unterschiedlicher Größe vorhanden sein. Da es sich um Drehstromsysteme mit vier Leitern handelt, können den Verbrauchern sowohl 230 Volt als auch 400 Volt zur Verfügung gestellt werden.

Die Verteilung der Niederspannung erfolgt besonders bei höherem Leistungsbedarf meist über Kabel, nur in älteren Ortsnetzen und in ländlichen Gegenden mit weit auseinander gezogenen Abnahmestellen über Freileitungen (Masten oder Dachständer).

Strahlenschutz


Eine Reduzierung elektromagnetischer Strahlung (Elektrosmog) findet in der Regel nur bei Neubau einer Transformatorstation statt. Hier wird durch spezielle Führung und Bündelung der Leitungen das elektromagnetische Feld minimiert.

Nachnutzung


Werden insbesondere Turmstationen durch Neuanlagen abgelöst ist eine Nachnutzung als Unterkunft für Fledermäuse, Eulen, Turmfalken, usw. möglich.

Statistik


In Deutschland gibt es ca. 450 000 Transformatorenstationen.

Elektrische Energie

 

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