Eine Transaktionsnummer (TAN) ist ein Einmalpasswort.
Generell kann ein Betrüger versuchen, eine TAN zu raten. Bei einer 6-stelligen TAN ist die Wahrscheinlichkeit 1:1.000.000, eine bestimmte TAN mit einem Versuch zu raten. Wenn der Kunde zur Legitimation aus einer Liste von beispielsweise 100 TAN eine beliebige auswählen kann, ist die Wahrscheinlichkeit für den Betrüger, eine dieser TANs zu raten, 1:10.000. Wenn der Betrüger drei Versuche hat, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von .
Anstatt zu raten, kann der Betrüger versuchen, TAN auszuspähen. Des öfteren wurde bereits versucht, durch Phishing in den Besitz von Transaktionsnummern zu kommen. In einer Variante wird hierbei dem Bankkunden eine E-Mail mit einem Link auf eine falsche Internetadresse der Bank geschickt. Der Text der E-Mail bzw. Internetseite soll den Kunden veranlassen, auf dieser falschen Internetseite seine Kontonummer, seine PIN und auch noch nicht verwendete TAN einzugeben.
Obwohl das iTAN-Verfahren als Reaktion auf das Phishing eingeführt wurde, bietet es nur geringen Schutz dagegenHeise Newsticker 26. August 2005Heise Newsticker 11. November 2005. Die angeblich erhöhte Sicherheit des iTAN Verfahrens ist nicht erwiesen. Phishing ist erfolgreich, weil viele Nutzer des Online-Bankings nicht genau überprüfen, ob die im Browser angezeigte Seite auch wirklich von der gewünschten Bank stammt. Beim TAN-Verfahren ist der Betrüger erfolgreich, wenn er Kontonummer, PIN und eine beliebige, noch nicht benutzte TAN erfährt, d. h. der Kunde diese Daten auf der gefälschten Internetseite einträgt. Beim iTan-Verfahren muss der Betrüger lediglich nach Erhalt von Kontonummer und PIN eine Verbindung zum Rechner der Bank aufbauen, das Überweisungsformular in seinem Sinne ausfüllen, und dann die Anfrage der Bank nach der iTAN an den Kunden weiterleiten. Ein Kunde, der bereits seine Kontonummer und PIN eingegeben hat, wird nach entsprechender Aufforderung auch mit großer Wahrscheinlichkeit seine iTAN in der gefälschten Internetseite eintragen und damit dem Betrüger übermitteln. Dieser kann dann die geforderte iTAN auf der Seite der Bank eintragen.
Dagegen bietet das mTAN-Verfahren wirklich einen besseren Schutz gegen Phishing. Bei der Postbank wird dem Kunden beim Versand der mTAN nochmal die gesamte Überweisung im Text mitgesendet. Dadurch hat der Kunde die Möglichkeit seine Überweisung mit der bei der Bank eingereichten Überweisung zu vergleichen und einen möglichen Betrug zu bemerken. Natürlich muss der Kunde beim Empfang der SMS nicht nur die mTAN lesen, sondern den gesamten Text überprüfen.
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"Transaktionsnummer".
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