| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Tragoss.jpg | map at tragöß.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Steiermark | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bruck an der Mur (BM) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 110,52 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 793 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 1.153 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 8612 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 38 68 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindekennziffer: | 6 02 20 | bgcolor="#FFFFFF" | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindeamt: | Pichl-Großdorf 41 8612 Tragöß | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.tragoess.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gde@tragoess.steiermark.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Karl Maunz (ÖVP) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 15 Mitglieder: 7 ÖVP, 5 Gemeinsam für Tragöß, 3 SPÖ | ||||||||||||||||||||||||||||||||
Tragöß ist eine Gemeinde im Nordwesten von Bruck an der Mur in der Steiermark.
Katastralgemeinden sind Oberort, Schattenberg und Sonnberg.
Nach der Völkerwanderung wurde das Gebiet im 6. Jahrhundert durch Slawen besiedelt, die ihre Häuser nicht auf dem Talboden, sondern an den Hängen darüber errichteten. Auch der Name ist vermutlich slawischen Ursprungs: "tre" für drei und "gozd" für Wald; "Dreiwald" bezieht sich möglicher Weise auf die drei markanten Gipfel von Trenchtling, Mesnerin und Pribitz.
Die im 9. Jahrhundert folgenden Bajuwaren und Franken besiedelten dagegen hauptsächlich den Talboden.
Zum ersten Mal wird der Ort in einer Urkunde vom 16. Mai 1023 erwähnt, die eine Schenkung des Kaisers Heinrich II. an das Frauenkloster Göß betrifft.
1210 wurde Tragöß eine eigene Pfarre. Es handelte sich um eine Lehenspfarre des Klosters Göß; der Pfarrer war zugleich Verwalter für die Grundherrschaft. Die Konflikte, die sich daraus mit der Bevölkerung häufig ergaben, gipfelten 1493 in der Ermordung des Pfarrers Melchior Lang.
1654 erwarb das Stift Göß auch das Landgericht von der Stadt Bruck.
Im 17. Jahrhundert wurde Tragöß von der Pest heimgesucht.
1816 und 1817 kam es zu schweren Missernten. Um Hilfe zu leisten, besuchte auch Erzherzog Johann das Lamingtal.
Tragöß ist Sitz einer römisch-katholischen Pfarre.
Der Schildfuß mit seiner grünen Flutung (Wellen) bezeichnet den Grünen See, der dreizackige Felsen den Gebirgsstock der Meßnerin. Der Kesselhaken stammt aus dem Wappen des Kanonissenstiftes Göß bei Leoben, dem das Tragößtal seit dem Mittelalter bis zur Aufhebung der Grunduntertänigkeit im Jahre 1848 zugehörte.
(Wörtlich zitiert aus der offiziellen Webseite der Gemeinde Tragöß.)