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Trachoma
 

Ein Trachom (gr.: "Rauhes Auge", auch: Konjunktivitis (granulosa) trachomatosa, ägyptische Körnerkrankheit) ist eine bakterielle Entzündung des Auges, die mit Erblindung enden kann.

Sie wird durch eine Infektion mit Chlamydia trachomatis über direkten Kontakt zwischen Schleimhäuten der Augen, Nase und des Mundes hervorgerufen oder kann durch gemeinsame Benutzung von Waschlappen oder Handtücher übertragen werden. Nach 5 bis 12 Tagen Inkubationszeit treten die Symptome einer Konjunktivitis auf, zusätzlich treten u.a. Schwellungen der Lymphknoten, geschwollene Augenlider und tränende Augen auf. Wenn die Infektion nicht angemessen mit oralen Antibiotika behandelt wird, kann der Erkrankte durch eine Verschärfung der Symptome und eine nachfolgende Pannusbildung und Vernarbung der Cornea erblinden. Auch eine Deformation der Augenlider ist bei fehlender Behandlung häufig festzustellen.

Diese Entzündung ist in Industriestaaten sehr selten, jedoch in tropischen (Entwicklungs-)Ländern mit mangelnden hygienischen Verhältnissen die häufigsten Erblindungsursache überhaupt. Weltweit sind ca. 400 Millionen Menschen von dieser Augenkrankheit betroffen, die Anzahl der insgesamt mit Chlamydia trachomatis Infizierten wird noch deutlich höher liegen.

  • William Charles Caccamise Sr, MD: Das Trachom mit Fotografien dieser Augenkrankheit.
http://webeye.ophth.uiowa.edu/eyeforum/atlassearch1.htm?appSession=77315591143485

Augenheilkunde

Trachoma | Tracoma | トラコーマ | Mắt hột

 

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