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Tracheomalazie ist eine Erkrankung, welche durch eine Erschlaffung der Luftröhre gekennzeichnet ist. Die Ursache hierfür liegt in einer ungenügenden Stabilität der in der Luftröhre befindlichen Knorpelspangen, was zu einem Kollaps des Organs speziell zum Zeitpunkt einer starken Luftströmung (Einatemphase oder Ausatemphase) führt. Die Tracheomalazie kann ein Segment oder die gesamte Trachea betreffen. Es werden drei Formen unterschieden:

  • Typ 1: kongenital, teilweise verbunden mit einer tracheo-ösophagealen Fistel
  • Typ 2: durch äußere Kompression (z. B. Gefäßanomalien) verursachte Instabilität der Knorpelspangen
  • Typ 3: aufgrund einer chronischen Infektion oder übermäßig langen Intubation erworbene Instabilität

Normalerweise erweitert sich die Luftröhre leicht in der Phase der Inspiration und verengt sich während des Ausatmens wieder. Diese Vorgänge sind bei einer Tracheomalazie verstärkt, was zu einem Kollaps der Luftröhre meist während der Exspiration führt. Die üblichen Symptome der Krankheit sind daher ein Stridor trachealis und/oder Krächzen.

Wenn keine sichtbare anatomische Ursache besteht, zeigen angeborene Tracheomalazien meist im Verlauf von Monaten und Jahren eine spontane Heilungstendenz. Bei ausgeprägten Symtomen kann diese Zeit ggf. durch eine Tracheotomie und Einlage einer Trachealkanüle überbrückt werden. Anatomische Ursachen werden möglichst (z. B. durch operative Gefäßkorrektur) beseitigt. Bei einem segmentalen Befall der Luftröhre ist eine Resektion des befallenen Abschnittes (Tracheasegmentresektion) zu erwägen, auch der Einsatz eines Stents ist möglich.

Siehe auch


Trachealkollaps

Weblinks


Tracheomalazie Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (September 2002)

Krankheit

Tracheomalacia

 

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