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Sulky_racing_Vincennes_DSC03735_cropped.JPG Der moderne Traber, den man heute auf der Rennbahn sieht, ist das Ergebnis einer zielgerichteten Pferdezucht über Generationen hinweg. Ursprünglich begann man, besonders leistungsfähige Wagenpferde zu züchten und die ersten Trabrennen waren nichts anderes als spezielle Zuchtleistungsprüfungen. Heute werden Traber ausschließlich für die Trabrennbahn gezogen. Zusätzlich zu den normalen drei Gangarten Schritt,Trab und Galopp haben viele Traber, vor allem amerikanische Standardbred, auch eine genetische Anlage zum Tölt und Pass. In den USA werden die Pferde nicht nur für Trabrennen, sondern auch für Passrennen eingesetzt. Die Pferde laufen vor einem sogenannten Sulky, in dem der Fahrer Platz nimmt.

Nicht mehr für die Rennbahn geeignete Traber werden häufig als Reitpferde verkauft. Aufgrund ihres langjährigen Renntrainings und -einsatzes sind diese Pferde nur für wirklich erfahrene Reiter geeignet, da sie die beim Reiten erforderliche Ausgeglichenheit oftmals erst nach Jahren entwickeln.

Der Traber wird unterteilt in vier Rassen:

wobei die drei erstgenannten in erster Linie auf Rennleistung, letzgenannter stärker auch auf landwirtschaftliche Nutzbarkeit gezüchtet wird.

Kritik


Um das Tempo der Pferde während des Rennens zu forcieren, werden ihnen teilweise vor den Rennen "Stöpsel" in die Ohren gesteckt, die durch ein Band mit dem Sulkyfahrer verbunden sind. Werden diese Stöpsel aus den Ohren gezogen, z.B. beim Einfahren in die Zielgerade, soll die plötzliche Lärmwahrnehmung einen Adrenalinstoß verursachen und dadurch das Pferd veranlassen, seine Geschwindigkeit zu erhöhen. Diese Methode ist allerdings umstritten.

Weblinks


Siehe auch: Liste der Pferderassen

Pferderasse

Traavel

 

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