| Toyota Celica | |
| TC2004GTS-AP.jpg | |
| Celica | |
|---|---|
| Hersteller: | Toyota |
| Produktionszeitraum: | 1970 - 2005 |
| Klasse: | Sportwagen |
| Karosserieversionen: | Coupé, Cabrio |
| Motoren: | 1,8 l Reihenmotoren, 143 - 192 PS |
| Länge: (mm) | 4.335 |
| Breite: (mm) | 1.735 |
| Höhe: (mm) | 1.315 |
| Gewicht: (kg) | 1.150 |
| Ähnliche Modelle: | Nissan 350Z Mazda RX-8 Honda S2000 |
Die Toyota Celica bezeichnet eine Sportwagenbaureihe des japanischen Automobilherstellers Toyota, die von 1970 bis 2004 in sieben Generation produziert wurde und die auch die Basis der später eigenständigen Modellreihe Toyota Supra bildete.
Das von Toyota im Jahr 1971 in Deutschland eingeführte Modell Celica basierte, insbesondere im Bezug auf den Fahrzeugrahmen, die Motorisierung und der Technik, auf dem damals bereits bestehendem Modell Toyota Carina. Durch alle Generationen wurde das Konzept eines zweitürigen, fünfsitzigen Sportcoupés mit einem Reihenvierzylindermotor beibehalten. Die größte signifikante Veränderung am Fahrzeugkonzept erfolgte 1986, als der Antrieb von Heckantrieb auf Frontantrieb umgestellt und 1988 um eine Version mit Allradantrieb ergänzt wurde.
Sämtliche Baureihen wurden im japanischen Toyota-Werk in Tahara, Aichi produziert. Der Name Celica leitet sich von dem spanischen Wort für "himmlisch" (celestial) ab.
Motoren (Bezeichnung, Hubraum, Kraftstoffzuführung, Ventilsteuerung, Motoraufladung):
Motoren wie zuvor, jedoch zusätzlich
Zunächst mit Doppel-Rundscheinwerfern ausgerüstet, wurde im Zuge eines Faceliftings 1980 als markanteste Änderung auf rechteckige Doppelscheinwerfer umgerüstet. Die Technik blieb vom Facelifting unbeeinflusst.
Im April 1978 wurde in Japan ein Modell namens Celica XX Supra vorgestellt, in zwei Versionen mit 125 und 140 PS, das später auch in den USA erhältlich war und den Ursprung des späteren, eigenständigen Modells Toyota Supra darstellte.
Ab 1982 gab es auch in Europa eine Modellversion Celica Supra mit 170 PS, ab 1984 auch mit digitalen Armaturen.
1985 wurde auf der Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt die vierte Generation mit Frontantrieb und quer eingebautem 140 PS-Vierzylindermotor vorgestellt. Zwei Jahre später folgte der 185 PS starke GT-Four mit 2 Litern Hubraum, Turbolader und permanentem Allradantrieb. Ab 1986 wurden die Modellreihen Celica und Supra auch namentlich getrennt; das Spitzenmodell Toyota Supra behielt den Hinterradantrieb.
Im November 1989 wurde die fünfte Generation wiederum auf der IAA präsentiert, welche durch ihre konsequent aerodynamische Formgebung und die markanten Klappscheinwerfer auffiel. Der neue Vierzylinder mit 16 Ventilen leistete 105 PS, das zwei Liter Triebwerk wurde auf 156 PS erweitert. Später kamen das Allrad-Modell turbo 4WD und 1993 das Sondermodell "Carlos Sainz" mit 204-bzw. 208-PS-2,0-Liter-Turbo-Motor als Reminiszenz an die Rallye-Weltmeisterschaft des spanischen Fahrers 1992 auf dem Celica turbo 4WD.
1995 wurde das auf dem T20 basierende Cabrio in dritter Generation für den US-amerikanischen Markt vorgestellt, welches nicht in Europa vertrieben wurde.
Im Juli 2004 verkündet Toyota die Einstellung der Celica (und des MR2) mit dem Ende des 2005er Modell (welches noch 2004 produziert wurde) aufgrund der zunehmenden Konkurrenz und der unzureichenden Verkaufszahlen. Der Absatz der Celica sank von 52.406 Einheiten 2000 auf 8.216 im November 2004.
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