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Ein Tortendiagramm ist eine Darstellungsform für Teilwerte eines Ganzen.

Das Tortendiagramm ist kreisförmig und in mehrere Kreissegmente eingeteilt, wobei jedes Kreissegment einen Teilwert und der Kreis somit die Summe der Teilwerte (das Ganze) darstellt.

Beispiel:

Die folgende Tabelle zeigt die Umsätze eines Filialunternehmens. Mit einem Tortendiagramm lassen sich diese Werte leichter erfassen und darstellen. tortendiagramm.png

Tabelle 1
Filiale Umsatz
Köln 100.000,-
Düsseldorf 120.000,-
Berlin 210.000,-
Hamburg 180.000,-
München 230.000,-
Gesamt 840.000,-

Mit einer Tabellenkalkulation lassen sich solche Tortendiagramme leicht erstellen.

Wenn keine Tabellenkalkulation oder ein Computer verfügbar ist, kann ein Tortendiagramm auch per Hand erstellt werden, wobei die jeweilige Segmentgröße (als Winkel) zu errechnen ist:

\mathrm{Winkel} =\frac{360^\circ \cdot \mathrm{Teilwert}}{\mathrm{Gesamtwert}}

Im folgenden sind die errechneten Winkel für die Werte aus "Tabelle 1" dargestellt:

Tabelle 2
Filiale Winkel
Köln 42,86°
Düsseldorf 51,43°
Berlin 90,00°
Hamburg 77,14°
München 98,57°
Summe 360,00°

Analog zu der o.a. Abbildung ist zunächst ein Radius in einen beliebig großen Kreis einzuzeichnen. Anschließend werden weitere Radien im errechneten Winkel (s.o.) in den Kreis eingezeichnet.

Die Auswahl des Diagrammtyps ist aber immer abhängig davon, was dargestellt werden soll. Tortendiagramme eignen sich besonders für die Darstellung von Verteilungen und Anteilen.

Die Erfindung des Tortendiagramms wird der mathematisch begabten Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910) zugeschrieben.

Siehe auch


Diagramm

Pie chart | Sektore diagrama | Taartdiagram | Cirkeldiagram

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Tortendiagramm".

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