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Tonschiefer entsteht aus Tonstein (Schieferton) bei geringen Metamorphosegraden.

Als Schieferung bezeichnet man engständige, ebene, parallele, durch gerichteten Druck erzeugte Trennflächen im Gestein. Schieferungsflächen stehen stets senkrecht zur Druckrichtung. Liegen Schicht- und Schieferungsflächen parallel zueinander, wird das Gestein als Dachschiefer bezeichnet. Die maximale Biegezugfestigkeit wird bei senkrecht zu den Schieferungsflächen einwirkender Drucklast gemessen.

Der Mineralbestand umfasst neben Tonmineralien auch Quarz und farbgebende Mineralien wie Chlorit (grün), Hämatit (rot) oder Bitumina (schwarz).

Farbe: dunkelgrau bis schwarz, rot, grün, Schieferungsflächen manchmal bunt angelaufen.

Besonderheiten: Die Spaltflächen (Schieferungsflächen) bituminöser Tonschiefer sind hydrophob (wasserabweisend), so dass bei der Verlegung die Verwendung einer Haftbrücke notwendig ist. Schwarze, durch Bitumina gefärbte Tonschiefer bleichen aus.

  • Deutsche Vorkommen:
  • Deutsche Sorten:
    • Bundenbach (Hunsrück);
    • Fredeburg (Sauerland);
    • Mayen (Moselschiefer) (Eifel);
    • Langhecke (Taunus);
    • Lotharheil (Frankenwald);
    • Schmiedebach, Unterloquitz (Thüringen).
  • Ausländische Sorten (Auswahl):
    • Portoschiefer (Portugal);
    • Peacock, Fevi, Indischer Buntschiefer (Indien);
    • Mazista (Südafrika);
    • New York Red, Vermont Bunt (USA).

Verwendung: Dachbedeckungen, Wandbekleidungen, Bodenbeläge.

Gestein

Weblinks


http://www.schieferlexikon.de Umfangreiche Informationen über Schiefer

 

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