Die Tonaufnahme ist ein technischer Prozess, bei der akustische Signale in analoger oder digitaler Form (Analogaufnahme bzw. Digitalaufnahme) auf Trägermedien aufgezeichnet werden. Dabei wird immer die Schwingung des Schallsignales als Verlauf der Amplitude über die Zeitachse so umgesetzt, dass die Zeit durch etwas anderes ersetzt wird.
Sollen mehrere Tonaufnahmen, die zeitlich unabhängig voneinander erfolgt sind, später zeitsynchron abgespielt werden, wird entweder ein Timecode zusammen mit dem Signal aufgezeichnet und die Signale anhand der Zeitstempel synchronisiert, oder es wird eine Mehrspuraufnahme erstellt.
Werden die Tonaufnahmen nacheinander erstellt, spricht man vom Overdubbing-Verfahren.
Der Vorteil liegt darin, dass wegen des Wegfalls einer Zwischenspeicherung eine höhere Klangqualität erreicht werden kann. Außerdem ist der technische Aufwand gegenüber einer Mehrspuraufnahme weit geringer, da die Aufzeichnungsgeräte und deren Verschaltung wesentlich einfacher sind. Der Nachteil ist aber, dass man wesentlich an Flexibilität bei der Tonbearbeitung der Aufnahme verliert. Sie beschränkt sich auf die Möglichkeiten, die beim Mastering bestehen.
Durch die digitale Aufzeichnung entfallen alle Störgeräusche, die bei einer analogen Aufzeichnung bei der Wiederabtastung des Mediums anfallen würden (z.B. Bandrauschen). Andererseits wird durch die Digitalisierung die Qualität der Aufnahme entscheidend festgelegt. Daher wählt man für diesen Schritt meistens höhere Sampling-Raten und/oder eine höhere Wortbreite pro Sample als später für die Vervielfältigung z.B. auf Audio-CD eigentlich nötig wäre.
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"Tonaufnahme".
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