article

Tollkirschen
Atropa bella-donna0.jpg (Atropa belladonna)]]
: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Asternähnliche (Asteridae)
: Nachtschattenartige (Solanales)
: Nachtschattengewächse
(Solanaceae)
: Tollkirsche
Wissenschaftlicher Name Atropa L.

Die Tollkirsche (Átropa) gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae). Es gibt vier Arten, die sich durch einen strauchartigen, verzweigten Wuchs und dünne, weiche ganzrandige Blätter auszeichnen.

Die heute vor allem als Kuriosität und zu Lehrzwecken gezogenen Pflanzen bevorzugen geschützte, feuchte Lagen und sehr stickstoffhaltige Böden. Sie ist in Wäldern und mäßig feuchten Gebieten - meist in schattigen Lagen - anzutreffen und in weiten Teilen Europas verbreitet.

Arten


Inhaltsstoffe


Hazard_T.svg Alle Pflanzenteile, insbesondere aber die schwarz glänzenden Beeren, enthalten unter anderem das Alkaloid Atropin und sind sehr giftig. Bereits der Verzehr von 2 bis 3 Früchten kann für Kinder tödlich sein.
Für Erwachsene und ältere Jugendliche liegt eine tödliche Dosis erst bei etwa 10 bis 20 Früchten. Das Hauptalkaloid der Tollkirsche ist das (linksdrehende) (-)-Hyoscyamin, auch (S)-Tropasäure-3-endo-tropylester oder (-)-Tropyltropat genannt, das sich insbesondere beim Trocknen (aber auch in "frischen" Tollkirschen) teilweise chemisch in (+)-Hyoscyamin, sein Spiegelbild (=Enantiomer), umwandelt. Ein Gemisch gleicher Anteile an (+)- und (-)-Hyoscyamin (=Racemat) bezeichnet man als Atropin.

Literatur


  • Bert Marco Schuldes: Psychoaktive Pflanzen, Nachtschatten Verlag, ISBN 3-9258-1764-6

Weblinks


Nachtschattengewächse | Halluzinogen | Pflanzliche Droge

Atropa | Atropa | Beladono | Juddekiischt | Wolfskers (geslacht) | Atropa

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Tollkirschen".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld