| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_Tittmoning.png | Karte_Tittmoning_in_Deutschland.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Bayern | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Oberbayern | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Traunstein | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 72,04 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 6.151 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 84 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 388 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 84529 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 08683 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | TS | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 09 1 89 152 | bgcolor="#FFFFFF" | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse der Stadtverwaltung: | Stadtplatz 1 84529 Tittmoning | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.tittmoning.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@tittmoning.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Dietmar Cremer (CSU) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Tittmoning kam 1810 vorläufig und 1816 nach dem Wiener Kongress zusammen mit dem "Rupertiwinkel" endgültig zu Bayern. Nach 1816 sank durch die neue Grenzziehung die wirtschaftliche Bedeutung Tittmonings. 1862 wurde das Landgericht aufgelöst. Damals wurde der Grundstein für den Landkreis Laufen als Verwaltungseinheit gelegt, die den ganzen Rupertiwinkel umfasste.
Vom 11. Juli 1929 bis zum 5. Dezember 1932 lebte Joseph Ratzinger, der später Kardinal wurde und nun als Papst Benedikt XVI. bekannt ist, in Tittmoning. Berufsbedingt veränderte der Vater seinen Wohnsitz nach Aschau bei Kraiburg am Inn, und die Familie zog mit; Joseph Ratzinger war damals fünf Jahre alt, als er Tittmoning verließ. Am Stadtplatz erinnert heute eine gedrechselte Ahornsäule an diese Zeit.
1972 kam im Zuge der Gebietsreform der nördliche Teil des Landkreises Laufen und damit Tittmoning zum Landkreis Traunstein.
In der Zeit von 1971-1978 kamen die ehemaligen Gemeinden Kay, Asten, Kirchheim und Törring zum Stadtgebiet hinzu.
Die Stadt erhielt verschiedene Auszeichnungen, so unter anderem 1997 die Cosa-Nostra-Medaille oder den Deutschen Städtebaupreis des Jahres 1998.
Ein bemerkenswertes Kleinod des Inn-Salzach-Stils ist der Stadtplatz mit seiner für die Salzachstädte typischen Bebauung mit aufgezogenen horizontalen Giebelwandabschüssen, den sogenannten Blendfassaden, die ein besonders einheitliches,natürlich- harmonisches Stadbild ergeben. Die barocken bis klassizistischen Fassaden entstanden zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert.
Besonders sehenswert in diesem Ensemble ist das im Kern erbaute Rathaus mit der Punkfassade von 1711, in deren Nischen unterhalb dachförmiger Fensteraufsätze nach italienischem Vorbild goldgefaßte Porträtbüsten römischer Imperatoren prangern. Zum Eingang des "Königlich Bayerischen Amtsgerichts" umdekoriert, war dieser Teil des Gebäudeensembles im Vorspann der beliebten gleichnamigen volkstümlichen Fernsehserie regelmäßig zu sehen. Des weiteren sind sehenswerte Fassaden am Khuenburghaus, am Gasthaus "Zur Post" (Stuckfassade 19. Jh.) und am Wagnerhaus, das zusätzlich einen reichlich verzierten Erker trägt (heute Sparkasse).
Auch die Form des 300 Meter langen, vom Stadtbach etwa in der Mitte quergeteilten viereckigen Stadtplatzes ist ungewöhnlich und nirgendwo sonst in Tittmoning zu finden: während die Breite am südlichen Tor nur 30 m beträgt, erweitert er sich trapezförmig zum Nordtor auf das Doppelte von 60 Metern,also 120 Meter. Der Zugang zum Stadtplatz, der baulich sehr geschlossen wirkt, ist von außen nur durch zwei Tortürme möglich, deren Namen die Richtung zur nächsten Stadt angeben: im Norden steht das im Volksmund so genannte Burghauser Tor (korrekt: Burghausener Tor) mit einem in Blaubasalt gemeißelten Wappen des Erzbischofs Markus Sittikus, im Süden reguliert der Laufener oder auch Salzburger Tor genannte von der Straße untertunnelte Wehrturm mit dem gemalten Wappen des Erzbischofs Antonius von Harrach die Zufahrt.
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