| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Titandioxid | ||
| Andere Namen | Titan(IV)-oxid, Titanweiß, E 171 | ||
| Summenformel | TiO2 | ||
| CAS-Nummer | 13463-67-7 | ||
| Kurzbeschreibung | weißes, kristallines Pulver | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 79,90 g/mol | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | siehe Text, im Handel mit 3900 kg/m³ | ||
| Schmelzpunkt | 1855 °C (Rutil) | ||
| Siedepunkt | 2500 °C (Rutil) | ||
| Dampfdruck | - | ||
| Löslichkeit | schlecht in Flusssäure, konzentrierter Salpeter- und Schwefelsäure, unlöslich in Wasser, Salzsäure, verdünnter Salpeter- und Schwefelsäure | ||
| ΔfH0g | -249 kJ/mol | ||
| ΔfH0l | -879 kJ/mol | ||
| ΔfH0s | -944 kJ/mol | ||
| S0g, 1 bar | - | ||
| S0l, 1 bar | - | ||
| S0s | 51 J/(mol·K) | ||
| Sicherheitshinweise | |||
| Gefahrensymbole | |||
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Titandioxid (Titan(IV)-oxid, Summenformel TiO2) ist eines der Oxide des Titans.
Es kommt in der Natur in drei Modifikationen vor.
Da die natürlichen Vorkommen störende Färbungen aufweisen, die z. B. durch Eisen im Ilmenit (FeTiO3) hervorgerufen werden, werden diese im Sulfatverfahren oder Chloridverfahren (bevorzugt) raffiniert.
Der Schmelzpunkt von Titandioxid liegt bei 1855 °C. Es ist thermisch stabil, beständig, hat eine hohe Brechzahl (2,8) und daher ein großes Färbe- und Deckvermögen. Titandioxid ist chemisch sehr inert. Es ist lichtbeständig, preiswert und daher das bedeutendste Weißpigment.
Titanweiß hat die höchste Deckkraft aller Weißpigmente und ein hervorragendes Aufhellungsvermögen. Es ist chemisch stabil, ungiftig und unter der Kennzeichnung E 171 als Lebensmittelzusatzstoff beispielsweise in Zahnpasta und Hustenbonbons anzutreffen. Auch in der Ölmalerei findet es teilweise Verwendung.
Im technischen Bereich findet es Verwendung in Farben und Lacken (z.B. für Wandfarbe und Textilien), in Papier, sowie als UV-Blocker in Sonnencremes und Aufheller in Arzneimitteln (Tabletten). Der photokatalytische Effekt von TiO2 wird in Verbindung mit der UV-Aktivität für "selbstreinigende" Oberflächen genutzt (photokatalytische Selbstreinigung). Wiederum auf den Halbleitereigenschaften des Titandioxids basiert die Farbstoffsolarzelle (Grätzel-Zelle).
Bei der Herstellung von Titanoxid entsteht Dünnsäure, die früher im Meer entsorgt wurde.
Falsch formatierter Chemiekalienartikel | Chemische Verbindung | Pigment
Titanium dioxide | Dióxido de titanio | Titaanidioksidi | Dioxyde de titane | Diossido di titanio | 二酸化チタン | Titaanwit | Dwutlenek tytanu | Диоксид титана | Titandioxid | 二氧化鈦
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