| Wappen Tiranas | - bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_Tirana.gif | - | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche | 31 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner | ca. 900.000 | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte | >5.000 Einwohner/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage | 110 m über NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Zeitzone | MEZ (UTC+1) | - bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl | +355(0)4 | - bgcolor="#FFFFFF" | Gründung | 1614 | - bgcolor="#FFFFFF" | KFZ-Kennzeichen | TR | - bgcolor="#FFFFFF" | Spitznamen | Tirona | - bgcolor="#FFFFFF" | Webseite | http://www.tirana.gov.al/ | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister | Edi Rama | - bgcolor="#FFFFFF" | Stärkste Fraktion | Sozialistische Partei |
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Am nördlichen Stadtrand verläuft der Fluss Tirana. Einige Kilometer südlich fließt der Erzen an Tirana vorbei. Das Stadtzentrum wird vom Flüsschen Lana durchquert. Ein kleiner künstlicher See befindet sich im Großen Park am Ostrand der Innenstadt. Klima_tirana.png
Zwischenzeitlich entwickelte sich ein eklatanter Unterschied zwischen Reichen und Armen. Während in den modernen Lokalen im Stadtzentrum die Preise weit über Landesdurchschnitt liegen und viele neue Villen und Hochhäuser für die Oberschicht entstanden sind, leben in Neubaugebieten am Stadtrand Zehntausende von Menschen in Siedlungen ohne jegliche Infrastruktur. Die Zuwanderer haben oft illegal Land besetzt und einfache Häuser errichtet, die weder über fließendes Wasser, Strom oder ordentlichen Zufahrtstraßen verfügen. Die Kinder, die in diesen Gegenden leben, können meist keine Schule besuchen, da diese nur in den älteren Stadtteilen existieren.
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Tirana_Bazar.jpgDarauf wurde schnell aus einem Ort mit wenigen tausend Einwohnern die größte und bedeutendste Stadt des Landes. König Zog ließ sich hier einen Palast erbauen und mit italienischer Hilfe wurden Ministerien und eine Prachtstraße angelegt.
Im Zweiten Weltkrieg kämpften Partisanen und die deutsche Wehrmacht mehrere Tage um die Stadt. Zahlreiche historische Gebäude wurden dabei zerstört, darunter auch die wichtigste Moschee, die nicht wieder aufgerichtet wurde. Die neue kommunistische Führung setzte den Ausbau der Hauptstadt fort. Neben Industrieanlagen (insbesondere Nahrungsmittel- und Maschinenfabriken) wurden auch zahlreiche Bildungseinrichtungen (Gründung der Universität 1956) und Kulturzentren (Oper, Museen, Filmstudio) errichtet.
Am 20. Februar 1991 stürzten Demonstranten die überlebensgroße Statue von Enver Hoxha auf dem Skanderbeg-Platz. Nach der Demokratisierung änderte sich das Stadtbild schnell. Überall wurden illegal Gebäude errichtet. Viele Bewohner der Landregionen ließen sich am Stadtrand nieder. Im Stadtzentrum entstanden Läden, Cafés und Restaurants. Ab 1999 wurden die illegalen Bauten im Stadtzentrum abgerissen und die Grünanlagen wiederhergestellt. Tirana-color.jpg
Siehe auch: Operation Libelle, eine Evakuierungsmaßnahme der Bundeswehr im März 1997.
- | Die Bürgermeister von Tirana | - bgcolor="#FFEECC" | Nr. | Bürgermeister | Amtszeit | - bgcolor="#F5F5F5" | 01. | Zyber Hallulli | 1913-1914 | - bgcolor="#FFEFD5" | 02. | Servet Libohova | 1915-1916 | - bgcolor="#F5F5F5" | 03. | Ismail Ndroqi | 1917-1922 | - bgcolor="#FFEFD5" | 04. | Ali Begeja | 1922-1923 | - bgcolor="#F5F5F5" | 05. | Ali Derhemi | 1923-1924 | - bgcolor="#FFEFD5" | 06. | Xhemal Kondi | 1924-1925 | - bgcolor="#F5F5F5" | 07. | Fuat Toptani | 1925-1927 | - bgcolor="#FFEFD5" | 08. | Izet Dibra | 1927-1928 | - bgcolor="#F5F5F5" | 09. | Rasim Kalakula | 1928-1930 | - bgcolor="#FFEFD5" | 10. | Rexhep Jella | 1930-1933 | - bgcolor="#F5F5F5" | 11. | Abedin Nepravishta | 1933-1935 | - bgcolor="#FFEFD5" | 12. | Qemal Butka | 1936-1937 | - bgcolor="#F5F5F5" | 13. | Abedin Nepravishta | 1937-1939 | - bgcolor="#FFEFD5" | 14. | Qazim Mulleti | 1939-1940 | - bgcolor="#F5F5F5" | 15. | Omer Fortizi | 1940-1943 | - bgcolor="#FFEFD5" | 16. | Halil Meniku | 1943-1944 | - bgcolor="#F5F5F5" | 17. | Keiner? | 1944-1991 | - bgcolor="#FFEFD5" | 18. | Tomor Malasi | 1991-1992 | - bgcolor="#F5F5F5" | 19. | Sali Kelmendi | 1992-1996 | - bgcolor="#FFEFD5" | 20. | Albert Brojka | 1996-2000 | - bgcolor="#F5F5F5" | 21. | Edi Rama | seit 2000 |
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Bürgermeister ist seit Oktober 2000 der ehemalige Basketballspieler, Maler und für kurze Zeit albanischer Kulturminister Edi Rama (PS, Sozialistische Partei). 2003 wurde er bei Kommunalwahlen, die in Tirana mit einigen Unregelmäßigkeiten verbunden waren, wiedergewählt. Seine Vorgänger waren nach dem Sturz des Kommunismus Sali Kelmendi (1992-96) und Albert Brojka (1996-2000) von der Demokratischen Partei PD. Mausoleum_von_Envar_Hoxha.jpg | Statue of Skenderbeg in Tirana.jpg | Colorful building in Tirana.jpg
Neben zahlreichen Cafés und Restaurants sowie einigen wiederhergerichteten Grünanlagen lädt der Große Park im Süden zum Verweilen ein.
Ungefähr 25 Kilometer nordwestlich liegt der internationale Flughafen Tirana-Rinas "Mother Teresa Airport". Verbindungen bestehen in die Metropolen Südosteuropas sowie einige wenige westeuropäische Städte.
Der öffentliche Verkehr innerhalb Tiranas wird ausschließlich durch öffentliche Buslinien bewältigt. Der Bau einer S-Bahn zum Flughafen wird gerade geplant.
Seit Sommer 2005 bringt eine Gondelbahn Besucher in kurzer Zeit auf den Hausberg Dajti. Die von einer österreichischen Firma errichtete Bahn soll das Ausflugsziel vor allzu viel Verkehr bewahren und den Besuchern eine schnelle und bequeme Anfahrt ermöglichen.
Tirana-clean.jpg im Stadtzentrum]]
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