article

Djehuti-mes
(DHwtj-msj)
Thot ist geboren Aa-cheper-ka-Rê
(aA-xpr-kA-Ra)
Groß an Gestalt und Ka, ein Ré Kanekhet meri maat
(k3 nḫt mr m3՚t)
Starker Stier, Geliebter der Máat Kham neseret aa pehet
(ḫ՚ m nsrt ՚ʒ pht) Nefer Reneput Sankhibu
(nfr rnpwt s՚nḫ ibw)
Namen
Geburtsname
Thronname
Horusname
Nebtiname
Goldname
bei Manetho Amos
auf Deutsch Thutmosis
griechisch Thetmosis

Thutmosis I., 3. König der 18. Dynastie, regierte um 1504 v. Chr. bis 1492 v. Chr., (Helck: 1483 - 1470, Krauss: 1493 - 1482 v.Chr.)

weitere Namen


  • Beiname zum Thronnamen: Von Ré Erschaffener/Erwählter/Großgezogener; Zeichen/Plan des Amun.
  • Horus-Name (weitere Variation): Starker Stier des Ré bzw. Geliebter des Ré, der mit der Weißen Krone erscheint.
  • Nebti-Namen: Der mit/in der Schlangengöttin erscheint, mit großer Kraft (Variiert: Der alle Länder erobert, bzw. der Atum preist, mit manifesten Erscheinungen).
  • Goldnamen: Mit schönen Jahren, der die Herzen leben läßt (Variiert: Der die 9 Bogen schlägt, bzw. mit großer Kraft und reichlicher Schlagkraft, mit gedeihlichen Jahren im großen Haus der Máat).

Familie


mit Mut-nofret einen Sohn, den späteren Thutmosis II.
Nach dem Ägyptologen Thomas Schneider gibt es noch einen Sohn namens Amunmose. Allerdings dürfte dieser Amunmose mit dem altbekannten Prinzen Amen-mes identisch sein, denn die Namensform Amunmose stellt nur eine - bessere - Wiedergabe eines hieroglyphischen Namens Amen-mes in deutscher bzw. europäischer Schreibweise dar.

Seni-Seneb als Mutter des Königs ist belegt. Es gibt jedoch Hinweise, dass sein Vater ein General des Amenophis I. war. Damit würde die Theorie "Sohn einer Nebenfrau des Amenophis I." entfallen.

Machtergreifung


An die Macht kam er durch seine Hochzeit mit der Tochter des Amenophis I., seiner „Großen Gemahlin“, die wiederum Ahmose hieß. Von den Kindern mit dieser seiner Hauptfrau Ahmose überlebte nur Hatschepsut, die anderen starben früh. Thutmosis I. Nebenfrau Mut-nofret gebar einen Sohn, der als Thutmosis II. zu seinem Nachfolger wurde und seine Halbschwester Hatschepsut heiratete.

Regentschaft


Die ersten Jahre sind von energischen militärischen Vorstößen Thutmosis bis in den Sudan und nach Vorderasien gekennzeichnet. Im 2. Jahr wirft Thutmosis zuerst den Aufstand eines nubischen Fürsten nieder, dessen Leiche am Bug des Königsschiffes aufgehängt wird, wie aus einer Inschrift in Tombos am 3. Katarakt und aus einer weitere Inschrift in Assuan anläßlich der Rückkehr des Heeres zu Beginn des 3. Jahres deutlich wird. Eine Grenzinschrift in Kurgus und ein Festungsbau zeigen jedoch, dass Thutmosis zuvor weit nach Süden vordringt und somit das für den innerafrikanischen Handel, die Schiffahrt und den Zugang zu den Goldminen wichtige Gebiet unter ägyptische Kontrolle bringt. Das nubische Gebiet wird fortwährend durch fünf nubische Fürsten verwaltet. Der Syrienfeldzug des Thutmosis (vlt. 4. oder 5. Jahr) wird nach einer Inschrift 'als Vergeltung für das Böse' geführt.

Bedingt durch die neue Macht in Theben stieg naturgemäß auch das Ansehen der thebanischen Stadtgötter Amun, Mut und Chons (Göttertriade: Vater-Mutter-Sohn). Um Amun auch im übrigen Reich als Hauptgott durchzusetzen, wurde aus Amun schnell Amun-Ré, die „Große Gemahlin“ zur Göttergemahlin, mit der Amun den göttlichen Pharao zeugte.

Bautätigkeit


Die bisherigen Tempelanlagen in Karnak entsprachen natürlich in keiner Weise den Ansprüchen des Reichsgottes Amun-Ré. Thutmosis I. ließ die bestehenden Heiligtümer des Mittleren Reiches von einer Mauer umgeben, erbaute den 4. und 5. Pylon von Karnak und stellte vor dem damaligen Tempeleingang ein Paar Obelisken auf, von denen einer noch heute erhalten ist. In nahezu allen bedeutenden Orten des Landes ist Bautätigkeit durch ihn belegt.

Weitere Bauorte: Theben, Elephantine, Armant, Ombos, Abydos, el-Hibe, Memphis, Giza; in Nubien in Buhen, Qasr Ibrim, Sai, Semna und auf dem Sinai in Serabit el-Chadim.

Sein Grab


Thutmosis I. war der erste Pharao, dessen Grab im „Biban el Moluk“, dem Tal der Könige, errichtet wurde (KV 38), jedoch deutet einiges darauf hin, dass er zunächst im Grab KV 20 bestattet wurde, der Grabstätte der Hatschepsut (J. Romer, N. Reeves, dagegen: Der Manuelian, Chr. Loeben). Seine Pyramide war der Berg „El Korn“ - das Horn, der vom Aussehen her einer Pyramide ähnlich ist.

Seine Mumie wurde in der Cachette von Deir el-Bahari (TT320) gefunden, jedoch wurde sie wahrscheinlich in der 21. Dynastie mit der seines Sohnes Thutmosis II. verwechselt (die Ähnlichkeit der Beiden ist deutlich, jedoch deutet die Relation Sterbealter/Regierungszeit auf eine Verwechslung hin).

übliche Abkürzungen


  • KV = Kings Valley = Tal der Könige
  • QV = Queens Valley = Tal der Königinnen
  • TT = Theban Tomb = thebanisches Grab

Quellen


Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen, Albatros Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3

Literatur


Weblinks


Mann | Pharao

تحوتمس الأول | Thutmose I. | Thutmose I | Aajeperkara-Thutmose | Thutmosis I | Thoutmôsis Ier | Thutmose I | Tutmozis I | Totmes I | Tutmés I | Тутмос I | Thutmose I. | Thutmosis I | 图特摩斯一世

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Thutmosis I.".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld