| Namen | |
|---|---|
| Geburtsname | Djehuti-mes |
| Thronname | Aa-cheper-ka-Rê |
| Horusname | Kanekhet meri maat |
| Nebtiname | Kham neseret aa pehet |
| Goldname | Nefer Reneput Sankhibu |
| bei Manetho | Amos |
| auf Deutsch | Thutmosis |
| griechisch | Thetmosis |
Thutmosis I., 3. König der 18. Dynastie, regierte um 1504 v. Chr. bis 1492 v. Chr., (Helck: 1483 - 1470, Krauss: 1493 - 1482 v.Chr.)
Seni-Seneb als Mutter des Königs ist belegt. Es gibt jedoch Hinweise, dass sein Vater ein General des Amenophis I. war. Damit würde die Theorie "Sohn einer Nebenfrau des Amenophis I." entfallen.
An die Macht kam er durch seine Hochzeit mit der Tochter des Amenophis I., seiner „Großen Gemahlin“, die wiederum Ahmose hieß. Von den Kindern mit dieser seiner Hauptfrau Ahmose überlebte nur Hatschepsut, die anderen starben früh. Thutmosis I. Nebenfrau Mut-nofret gebar einen Sohn, der als Thutmosis II. zu seinem Nachfolger wurde und seine Halbschwester Hatschepsut heiratete.
Die ersten Jahre sind von energischen militärischen Vorstößen Thutmosis bis in den Sudan und nach Vorderasien gekennzeichnet. Im 2. Jahr wirft Thutmosis zuerst den Aufstand eines nubischen Fürsten nieder, dessen Leiche am Bug des Königsschiffes aufgehängt wird, wie aus einer Inschrift in Tombos am 3. Katarakt und aus einer weitere Inschrift in Assuan anläßlich der Rückkehr des Heeres zu Beginn des 3. Jahres deutlich wird. Eine Grenzinschrift in Kurgus und ein Festungsbau zeigen jedoch, dass Thutmosis zuvor weit nach Süden vordringt und somit das für den innerafrikanischen Handel, die Schiffahrt und den Zugang zu den Goldminen wichtige Gebiet unter ägyptische Kontrolle bringt. Das nubische Gebiet wird fortwährend durch fünf nubische Fürsten verwaltet. Der Syrienfeldzug des Thutmosis (vlt. 4. oder 5. Jahr) wird nach einer Inschrift 'als Vergeltung für das Böse' geführt.
Bedingt durch die neue Macht in Theben stieg naturgemäß auch das Ansehen der thebanischen Stadtgötter Amun, Mut und Chons (Göttertriade: Vater-Mutter-Sohn). Um Amun auch im übrigen Reich als Hauptgott durchzusetzen, wurde aus Amun schnell Amun-Ré, die „Große Gemahlin“ zur Göttergemahlin, mit der Amun den göttlichen Pharao zeugte.
Die bisherigen Tempelanlagen in Karnak entsprachen natürlich in keiner Weise den Ansprüchen des Reichsgottes Amun-Ré. Thutmosis I. ließ die bestehenden Heiligtümer des Mittleren Reiches von einer Mauer umgeben, erbaute den 4. und 5. Pylon von Karnak und stellte vor dem damaligen Tempeleingang ein Paar Obelisken auf, von denen einer noch heute erhalten ist. In nahezu allen bedeutenden Orten des Landes ist Bautätigkeit durch ihn belegt.
Weitere Bauorte: Theben, Elephantine, Armant, Ombos, Abydos, el-Hibe, Memphis, Giza; in Nubien in Buhen, Qasr Ibrim, Sai, Semna und auf dem Sinai in Serabit el-Chadim.
Thutmosis I. war der erste Pharao, dessen Grab im „Biban el Moluk“, dem Tal der Könige, errichtet wurde (KV 38), jedoch deutet einiges darauf hin, dass er zunächst im Grab KV 20 bestattet wurde, der Grabstätte der Hatschepsut (J. Romer, N. Reeves, dagegen: Der Manuelian, Chr. Loeben). Seine Pyramide war der Berg „El Korn“ - das Horn, der vom Aussehen her einer Pyramide ähnlich ist.
Seine Mumie wurde in der Cachette von Deir el-Bahari (TT320) gefunden, jedoch wurde sie wahrscheinlich in der 21. Dynastie mit der seines Sohnes Thutmosis II. verwechselt (die Ähnlichkeit der Beiden ist deutlich, jedoch deutet die Relation Sterbealter/Regierungszeit auf eine Verwechslung hin).
Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen, Albatros Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3
تحوتمس الأول | Thutmose I. | Thutmose I | Aajeperkara-Thutmose | Thutmosis I | Thoutmôsis Ier | Thutmose I | Tutmozis I | Totmes I | Tutmés I | Тутмос I | Thutmose I. | Thutmosis I | 图特摩斯一世
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