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Die Thrombozyten-Aggregation ist der zelluläre Anteil, der zur Blutgerinnung (=Hämostase) bei Verletzungen beiträgt. Über chemische Stoffe und Rezeptoren werden die Thrombozyten, also die Blutplättchen aktiviert und immer mehr Blutplättchen lagern sich an. Über den zweiten Weg der Gerinnung, die Eiweiß-Gerinnungskaskade "verkleben" Fibrinfäden den Thrombozytenpfropf zusätzlich, so dass nach kurzer Zeit ein fester Verschluss entstanden ist.

Medikamente der Klasse der Thrombozytenaggregationshemmer wie beispielsweise die Acetylsalicylsäure (Aspirin®) greifen in das chemische Informationssystem der Blutplättchen ein und verhindern somit die Auslösung der Aktivierung und somit die Aggregation.

Siehe auch: Antikoagulation, Thrombose, Thrombozytopenie

Biochemie | Hämatologie | Kreislaufsystem | Kardiologie

 

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