| Eigenschaften | - |
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| Actinium - Thorium - Protactinium | - | Ce Th | |
| Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP | - | 225Th | {syn.} | 8,72 min | α 90 % ε 10 % | 6,922 0,675 | 221Ra 225Ac | - | 226Th | {syn.} | 30,6 min | α | 6,451 | 222Ra | - | 227Th | {syn.} | 18,72 d | α | 6,146 | 223Ra | - | 228Th | {syn.} | 1,9131 a | α | 5,520 | 224Ra | - | 229Th | {syn.} | 7880 a | α | 5,168 | 225Ra | - | 230Th | {syn.} | 75380 a | α SF 5 · 10-11 % | 4,770 | 226Ra | - | 231Th | {syn.} | 25,52 h | β- α 10-8 % | 0,389 4,213 | 231Pa 227Ra | - | 232Th | 100 | 1,405 · 1010 a | α SF 10-9 % | 4,083 | 228Ra | - | 233Th | {syn.} | 22,3 min | β- | 1,245 | 233Pa | - | 234Th | {syn.} | 24,10 d | β- | 0,273 | 234Pa | - | 235Th | {syn.} | 7,1 min | β- | 1,930 | 235Pa | - | 236Th | {syn.} | 37,5 min | β- | 1,500 | 236Pa |
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Thorium ist ein chemisches Element benannt nach Thor.
1828 wies der schwedische Chemiker Jöns Jakob Berzelius das Element Thorium in einer Probe des Minerals Thorit von der norwegischen Insel Lövo nach. 1898 wiesen Marie Curie und Gerhard Schmidt zeitgleich die Radioaktivität von Thorium nach. Knapp 90 Jahre nach der Entdeckung gelang zum ersten Mal die Reindarstellung.
Reines Thorium ist ein silberweißes Metall, das an der Luft bei Raumtemperatur stabil ist und seinen Glanz für einige Monate behält. Ist es mit seinem Oxid verschmutzt, läuft es langsam an der Luft an und wird grau und schließlich schwarz.
Die physikalischen Eigenschaften von Thorium hängen stark von seiner Verschmutzung durch sein Oxid ab. Die reinsten Sorten enthalten oft einige zehntel Prozent Thoriumoxid. Es ist aber auch hochreines Thorium verfügbar.
Reines Thorium ist weich, sehr dehnbar, kann kalt gewalzt und gezogen werden.
Thorium ist dimorph. Bei über 1.400 Grad Celsius wandelt es sich von einer kubisch flächenzentrierten zu einer kubisch raumzentrierten Struktur um.
Thoriumoxid hat mit 3.300 Grad Celsius von allen Metalloxiden den höchsten Schmelzpunkt. Nur einige wenige Metalle, wie Wolfram, und einige Verbindungen, wie Tantalcarbid, besitzen höhere Schmelzpunkte.
Von Wasser wird Thorium langsam angegriffen, aber es löst sich in den meisten verdünnten Säuren (Fluss-, Salpeter, Schwefelsäure) und in konzentrierter Salz- und Phosphorsäure nur langsam. In rauchender Salpetersäure und Königswasser löst es sich gut. Pulverförmiges Thorium oder Späne sind an der Luft sehr leicht beim Erhitzen selbstentzündlich. Thorium verbrennt an der Luft, wenn es erhitzt wird, mit weißer hell leuchtender Flamme.
Thorium ist wie Uran schwach radioaktiv und gilt als weniger giftig, da weniger Folgeprodukte entstehen.
Thorium wurde in Form seines Oxides für die Herstellung von Glühstrümpfen verwendet. Diese Glühstrümpfe stellte man her, indem man Stoffgewebe mit einer Lösung aus 99 % Thoriumnitrat und 1 % Cernitrat tränkte und dann anzündete. In der Hitze zerfiel das Thoriumnitrat in Thoriumoxid und nitrose Gase. Hierbei blieb eine zerbrechliche Struktur zurück, die in der Gasflamme ein weißes Licht abgab. Dieses Leuchten hatte nichts mit der sehr schwachen Radioaktivität des Thoriums zu tun, sondern ist ein gewöhnliches Glühen. Aufgrund der Radioaktivität ist man inzwischen zu anderen Materialien übergegangen.
Im THTR wird Thorium zur Herstellung des Uranisotops U233 verwendet: Aus Th232 wird durch Neutronenbestrahlung Th233; dieses zerfällt über Pa233 in U233. Dieses ist spaltbar und kann als Brennstoff in Kernreaktoren eingesetzt werden. Da Thorium wesentlich häufiger als Uran ist, wird dieser Prozess nach der zu erwartenden Abnahme der weltweiten Uranvorräte möglicherweise in Zukunft eine wichtige Energiequelle sein; heute sind jedoch noch viele technische Probleme und auch Sicherheitsprobleme ungelöst, um diesen Prozess wirtschaftlich zu betreiben.
Zur Verbesserung der Zündeigenschaften der beim Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG-Schweißen) eingesetzten Elektroden wird diesen Thoriumoxid in der Größenordnung von 1 bis 4 % beigemischt.
Als Glühelektrodenwerkstoff eingesetzter Wolframdraht wird zur Verringerung der Elektronen-Austrittsarbeit mit etwa 1% Thoriumdioxid dotiert.
Thoriumoxid ist ein üblicher Zusatz für hochwertige optische Linsen, wegen seines hohen Brechungsindexes.
Chemisches Element | Actinoid | Periode-7-Element | Radioaktiver Stoff
Tori | Thorium | Θόριο | Thorium | Torio | Torio | Toorium | Torium | Thorium | תוריום | Torij | Tórium | Torio | Torio | トリウム | 토륨 | Toris | Thorium | Thorium | Thorium | Tor (pierwiastek) | Tório | Торий | Торијум | Torium | ทอเรียม | Торій | 钍