Thomas Hunt Morgan (* 25. September 1866 in Lexington, Kentucky; † 5. Dezember 1945 in Pasadena, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Zoologe und Genetiker, der durch Kreuzungsversuche mit der Taufliege Drosophila melanogaster die grundlegende Struktur der Chromosomen aufklärte. Er entdeckte, dass die Gene (Erbanlagen) nacheinander auf den Chromosomen liegen und ermittelte ihre Reihenfolge und Abstände zueinander. Seine Ergebnisse fasste er in Chromosomenkarten (Genkarten) zusammen.
1933 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Er gilt als einer der führenden Biologen des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Dieser erste Erfolg war der Anlass, mit seinen Studenten die Vererbungscharakteristiken tausender Generationen von Fruchtfliegen zu untersuchten, um daraus zu schließen, wie die Gene auf den Chromosomen angeordnet sind.
Nach 1928 setzte Morgan seine Forschungen am California Institute of Technology fort.
Der Nobelpreisträger Eric Richard Kandel hat den Beitrag Morgans zur Genetik und Biologie mit folgenden Worten zusammengefasst: "Much as Darwin's insights into the evolution of animal species first gave coherence to nineteenth-century biology as a descriptive science, Morgan's findings about genes and their location on chromosomes helped transform biology into an experimental science."
Mann | US-Amerikaner | Zoologe | Genetiker | Nobelpreisträger für Medizin | Geboren 1866 | Gestorben 1945
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