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Thionville.JPG Thionville (deutsch Diedenhofen) ist eine Stadt im Département Mosel im Nordosten Frankreichs. Im örtlichen lothringer Dialekt heißt die Stadt "Diddenuewen".

Daten


  • ca. 42.000 Einwohner
  • Département Moselle (Mosel)
  • Arrondissement Thionville-Est
  • PLZ 57100
  • Partnerschaft mit Gao in Mali

Geschichte


  • 753 urkundliche Ersterwähnung als "theodonis villa"
  • am 24. Dezember 805 erlässt Karl der Große das Diedenhofener Kapitular
  • ab dem 10. Jahrhundert gehört das Gebiet zu Luxemburg
  • 1871–1918 Diedenhofen gehört zum Deutschen Reich
  • 1919-1940 Elsass-Lothringen und mit ihm Diedenhofen gehört wieder zu Frankreich
  • 1940–1944 Thionville/Diedenhofen wird von Deutschland aus verwaltet, gehört aber staatsrechtlich weiterhin zu Frankreich. Die Männer im wehrfähigen Alter werden zwangsweise (aufgrund der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht im Annektionsgebiet) zur Wehrmacht eingezogen
  • Ende 1944 kommt die Stadt wieder unter französische Verwaltung

Sehenswert


  • Pfarrkirche St. Maximin (1755)
  • Flohturm (12. Jahrhundert)
  • Rathaus (1629)
  • Diedenhofener Heimatmuseum (Musée du Pays Thionvillois)
  • Die preußische Feste Obergentringen (Fort der Guentrange) im Wald von Obergentringen (Foret de Guentrange)
  • Das etwas verborgen gelegene Schloss "la Grange" bei Monhofen (Manom)
  • Obelisk Autel de la Patrie (einzig erhaltenes Monument aus der Zeit der Französischen Revolution)

Viele ältere Menschen in der Region sprechen noch einen dem Luxemburgischen nahe verwandten Dialekt, das Lothringer Platt. Die Mundart wurde jedoch durch den französischen Zentralismus und den starken Zuzug von Arbeitskräften aus den französischen Kolonien sehr stark verdrängt. Die Region ist ein Zentrum der französischen Stahlproduktion. Etwa 8 km nördlich von Thionville liegt das Atomkraftwerk von Cattenom/Kattenhofen.

Söhne und Töchter der Stadt


Ort in Lothringen

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