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Wappen Karte
Wappen der Gemeinde Thedinghausen.jpg Lage von Thedinghausen in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Verden
Samtgemeinde: Thedinghausen
Geografische Lage:
Höhe: 13 m ü. NN
Fläche: 36,71 km²
Einwohner: 4.773 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 27319-27321
(alt: 2819)
Vorwahl: 04204
Kfz-Kennzeichen: VER
Gemeindeschlüssel: 03 3 61 011
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Samtgemeinde Thedinghausen
Braunschweiger Str. 10
27321 Thedinghausen
Tel. 04204 88-0
Fax: 04204 88-44
Offizielle Website: www.thedinghausen.de
E-Mail-Adresse: info@thedinghausen.de
Politik
Bürgermeister: Klaus-Dieter Schneider (CDU)
Die Gemeinde Thedinghausen liegt im Landkreis Verden in Niedersachsen und gehört zur nach ihr benannten Samtgemeinde Thedinghausen, dessen Verwaltungssitz sie ist. Die Gemeinde hatte 2004 etwa 4.700 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 36,71 Quadratkilometern. Im Norden bildet die Weser die Grenze zur Stadt Achim.

Ortsteile


Zur Gemeinde Thedinghausen gehören die Orte Dibbersen, Donnerstedt, Eißel, Holtorf, Horstedt, Lunsen, Oenigstedt, Werder und Morsum.

Geschichte


Die Ortschaften werden urkundlich zwischen 1138 (Werder) und 1534 (Donnerstedt) erstmals erwähnt. In Thedinghausen wurde im späten 13. Jahrhundert eine Burg errichtet (an der Stelle des späteren Amtsgerichtes, heute Polizeigebäude). Burg und Ort wechselten mehrfach die territoriale Zugehörigkeit, bis Thedinghausen schließlich dauerhaft zur Grafschaft Hoya kam. Nach dem Tod des letzten Grafen von Hoya kam die Grafschaft Hoya an das Welfenhaus und wurde unter den verschiednenen Linien der Welfen (Braunschweig-Lüneburg-Celle, Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel, Calenberg) aufgeteilt. Thedinghausen kam zu Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel. Während die übrige Grafschaft Hoya schließlich im Kurfürstentum Hannover "wiedervereinigt" wurde, blieb das Amt Thedinghausen bei Braunschweig-Wolfenbüttel. Als ehemalige braunschweigische Exklave gehörte Thedinghausen bis 1972 als Exklave zum Verwaltungsbezirk und zum Landkreis Braunschweig.

Das Wappen der Gemeinde Thedinghausen zeigt den goldenen rotgezungten Braunschweiger Löwen unter dem goldenen Zinnenkranz im Wappenschild auf blauem Grund.

Die Eingliederung in den Landkreis Verden erfolgte am 1. Juli 1972 mit der Gebietsreform. Geplant ist die Vereinigung mit der Gemeinde Morsum zur vergrößerten Gemeinde Thedinghausen.

Politik


Gemeinderat

15 Ratsmitglieder
  • CDU-Fraktion 7 Mitglieder
  • SPD-Fraktion 6 Mitglieder
  • FDP-Fraktion 1 Mitglieder
  • Grüne Liste-Fraktion 1 Mitglieder

Bürgermeister

  • Klaus-Dieter Schneider (CDU)
  • stv. Bgm.: Hans-Otto de Riese (FDP)

Verkehr


Die Gemeinde Thedinghausen ist für den Straßenverkehr gut erschlossen. Die Städte Bremen, Verden und Achim sind schnell zu erreichen. Es bestehen zudem gute Verbindungen zu den Bundesautobahnen A 1 und A 27.

Die Bahnlinie Thedinghausen-Stuhr-Bremen ist stillgelegt, bzw. wird nur noch als Museumseisenbahn betrieben (deren Spitzname Pingelheini lautet); es wird jedoch seit Jahren geplant, diese Strecke wiederzubeleben.

Wirtschaft


Medien

Aufgrund der Größe Thedinghausens gibt es keine eigenen Zeitungen oder Verlage. Jedoch wäre da die Thedinghäuser Zeitung, die der Kreiszeitung Syke angegliedert ist, zu nennen. Diese unterhält aber nur eine eigene Lokalredaktion für Thedinghausen und wird als Thedinghäuser Zeitung in der Samtgemeinde Thedinghausen vertrieben.

Eine Ergänzung zu den Printmedium stellt der Internetauftritt thedinghausener.net * da.


Ort in Niedersachsen

Thedinghausen

 

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