ThayaWk.jpg Die Thaya (tschechisch Dyje) ist ein Nebenfluss der March (Morava). Sie hat eine Länge von 285 km und hat einen stark gewundenen Verlauf. Sie verläuft zu einem großen Teil an der Staatsgrenze zwischen Österreich (Niederösterreich) und Tschechien (Mähren), bildet aber nur selten exakt die Grenze. Sie hat zwei Quellflüsse, die Deutsche Thaya und die Mährische Thaya, die sich bei Raabs vereinigen. Der Name Thaya bedeutet die Träge.
Im Mittellauf hat sich die Thaya tief in die Landschaft eingegraben (Höhenunterschied der Hänge: etwa 100 m). Dieses markante Profil hat den Bau zahlreicher Burgen und Schlösser hoch über ihrem Ufer begünstigt (Burg Karlstein,Burgruine Kollmitz, Drosendorf, Burg Hardegg, Ruine Kaja). In Mähren ist sie an mehreren Stellen aufgestaut, die größten sind die drei Stauseen von Nové Mlýny (Neumühl) zwischen Dolní Dunajovice (Untertannowitz) und Hustopeče (Auspitz), in den die Svratka und die Jihlava unmittelbar nach ihrem Zusammenfluss bei Ivaň einmünden. Bei Frain befindet sich die Vranovská Přehrada (Frainer Talsperre).
So wurde im Gebiet um Hardegg sowohl auf österreichischer als auch auf tschechischer Seite der Nationalpark Thayatal errichtet.
Wichtige Orte an der Thaya:
Fluss in Niederösterreich | Fluss in Tschechien
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