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Wappen Karte
Wappen_Thalheim.png Lage Thalheim.png
Basisdaten
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Bundesland: Sachsen
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Regierungsbezirk: Chemnitz
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Landkreis: Stollberg
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Geografische Lage:
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Höhe: 450 m ü. NN
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Fläche: 10,92 km²
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Einwohner: 7.468 (30. September 2005)
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Bevölkerungsdichte: 684 Einwohner je km²
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Postleitzahlen: 09380 (alt: 9166)
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Vorwahl: 03721
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Kfz-Kennzeichen: STL
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Gemeindeschlüssel: 14 1 88 240
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Adresse der Stadtverwaltung: Hauptstraße 5
09380 Thalheim

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Website: www.thalheim-erzgeb.de
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Bürgermeister: René Kühn (parteilos)

Thalheim ist eine Stadt im sächsischen Landkreis Stollberg.

Geografie


Folgende Gemeinden grenzen an Thalheim (im Uhrzeigersinn von Norden beginnend): Jahnsdorf/Erzgeb., Burkhardtsdorf, Gornsdorf, Hormersdorf, Stadt Zwönitz, Stadt Stollberg/Erzgeb. und Niederdorf.

Geschichte


Thalheim war ursprünglich ein Waldhufendorf. Es entstand am Ende des 12. Jahrhunderts und wurde 1447 erstmals urkundlich erwähnt. Erst im Jahre 1925 erhielt der Ort das Stadtrecht.

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Datenquelle ab 2004: Statistisches Landesamt Sachsen
1 29. Oktober
2 31. August

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

  • Heimateck "Rentnersruh"
  • "Wille Gottes" Stollen

Sport

Fußball

Der Fußball kam 1912 nach Thalheim, der Athletenclub "Jung Siegfried" unterhielt eine Fußballabteilung. Im Jahre 1920 wurde die "Thalheimer Sportvereinung Tanne" (TST) gegründet, welche auch eine Fußballplatz in der Nähe der Gaststätte Tabakstanne errichtete. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die BSG Fortschritt Thalheim gegründet, welche sowohl auf Kreis- wie auch auf Bezirksebene spielte. 1986 wurde der Verein in BSG Esda Thalheim nach seinem Trägerbetrieb Esda umbenannt. 1990 erfolgte die letzte Umbenennung in SV Tanne Thalheim und die Qualifikation zur Landesliga Sachsen. Dort stieg man als letztes verbliebenes Gründungsmitglied 1999/2000 ab und es begann der Niedergang des Thalheimer Fußballs, der direkt in der Kreisliga endete. 2004/2005 gelang der langersehnte Aufstieg in die Bezirksklasse.

Ringen

Der Athletenclub "Jung Siegfried" wurde am 18. Dezember 1903 im Thalheimer Lokal Selig gegründet. Mit der Kenntnisnahme der Königlichen Amtshauptmannschaft Chemnitz am 12. Februar 1904 wurden offiziell die Statuten von "Jung Siegfried" bestätigt.

Der eigentliche Aufschwung begann nach 1920 und dem Übertritt von "Jung Siegfried" zum Arbeitersportverein "Vorwärts" im Jahre 1922. Der Bezirksmeistertitel der Heber 1920, der Gaumeistertitel von Max Krauß 1921 und vor allem der 2. Platz von Georg Krauß bei der Arbeiterolympiade 1925 in Frankfurt am Main (jeweils im Ringen) zeugen von gewachsener sportlicher Qualität.

1932 gründete Rudolph Drechsel einen neuen Verein, den SV "Olympia" Thalheim, zu dem viele der Arbeitersportler überwechselten. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Arbeitersport 1933 dann in ganz Deutschland zwangsaufgelöst. Willy Lindner wurde in den Dreißigerjahren zweimal Dritter bei den Deutschen Meisterschaften und 1939 gar Vize-Meister. Zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs, in dem viele Sportler von "Olympia" ihr Leben ließen, mussten sich die Aktivitäten auf den Nachwuchssport konzentrieren.

Der Wiederaufbau nach dem Krieg gelang erst 1962 mit der Gründung der Sektion Ringen in der Betriebssportgemeinschaft "Fortschritt" Thalheim. Maßgeblich beteiligt waren der langjährige Übungsleiter Wolfgang Bohne und Sektionsleiter Kurt Stöckel.

Der erfolgreichste Thalheimer Ringer überhaupt ist Bernd Drechsel, ein Wolfgang-Bohne-Talent. Für den SC Zella-Mehlis nahm er an den Olympischen Spielen 1972 in München teil, gewann Bronze zu den Europameisterschaften 1975 sowie den Großen Preis von Deutschland 1974 und 78.

Die erste Männermannschaft stieg 1987 in die DDR-Oberliga auf. 1990 erfolgte die Gründung des Sportvereins "Tanne" Thalheim mit der Abteilung Ringen. Die Männermannschaft kämpft seither in der 2. Bundesliga. Im Februar 2001 erfolgte der Austritt aus dem SV "Tanne" und die Neugründung des Ringervereins Thalheim e.V. Nach 1990 wurden mehrere Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erzielt. Im Jahr 2006 gelang der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Wirtschaft und Infrastruktur


Thalheim liegt an der Bundesstraße B 180, die die Verbindung mit der Kreisstadt Stollberg sowie der Bundesautobahn A 72 herstellt. Die Staatsstraße S 257 stellt die Hauptverkehrsader im Tal dar und folgt der Tallage in südlicher Richtung bis Zwönitz.

Über einen Eisenbahnanschluss verfügt die Stadt seit dem 15. November 1875 an der Bahnstrecke Chemnitz - Aue, die heute von der DB Erzgebirgsbahn mit modernen Dieseltriebwagen im Stundentakt befahren wird. Außerdem garantieren mehrere Regionalbuslinien Verbindungen in die Nachbargemeinden.

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Partnerkommunen


Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


  • http://www.thalheim-erzgeb.de

Ort in Sachsen | Erzgebirge

 

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