Augsburg_aks_shedhallen_199805.jpg Das Textilviertel in Augsburg bezeichnet ein Gebiet, das durch die östlichen Wallanlagen (Jakoberwall-, Lechhauserstraße), den Lech und die Prinz- und Reichenbergerstraße begrenzt wird. Historisch korrekter müsste man die Grenzen im Norden bis zur Nordtangente, im Süden bis zur Friedberger Straße/Rotes Tor ausdehnen.
Es entstanden Fabrikbauten in repräsentativer Architektur (Fabrikschloss, Glaspalast), Unternehmervillen (Johannes-Haag-Villa), aber auch Arbeitersiedlungen (Proviantbachquartier, Kammgarnquartier), Waschhäuser, Kinderheime uvm.
Das ca. 180 ha große, denkmalpflegerisch einzigartige Gebiet ist aufgrund von Strukturproblemen und Modernisierungszwängen stark bedroht. Nur wenig wird neu genutzt, vieles ist baufällig und einiges schon abgerissen, wie die Schülesche Kattunfabrik. Dem starken Bürgerengagement ist es zu verdanken, dass sich Augsburg nun seiner textilen Wurzeln erinnert und mit Schaffung eines überregionalen Museums neue Akzente gesetzt werden.
Stadtteil von Augsburg Textilindustrie | Werkssiedlung | Industriedenkmal
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"Augsburger Textilviertel".
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