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TWE.jpg Die Teutoburger Wald Eisenbahn-Gesellschaft (TWE) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Gütersloh.

Geschichte


Sie wurde am 17. Juni 1899 von der Bahnbau- und Betriebsgesellschaft Vering & Waechter unter Beteiligung von 5 Landkreisen sowie 12 Städten und Gemeinden gegründet. Zweck war der Bau einer normalspurigen, rund 100 km langen Eisenbahn, die am Südrand des Teutoburger Waldes entlangführt.

Der erste Abschnitt konnte am 1. November 1900 von Gütersloh bis Laer (32 km) eröffnet werden. Am 19. Juli 1901 folgte die Fortsetzung bis zum westlichen Endpunkt Ibbenbüren (36 km); gleichzeitig war die Zweigbahn (7 km) von Brochterbeck zum Kanalhafen Saerbeck fertiggestellt worden. Mit dem westlichen Streckenteil von Gütersloh nach Hövelhof (25 km) war der Bau am 19. April 1903 vollendet. Die Betriebsführung übernahm die Hauptaktionärin Vering & Waechter.

Aus wirtschaftlichen Gründen veräußerte die Firma Vering & Waechter 1916 ihre Aktien an die AG für Verkehrswesen (AGV). Damit ging auch die Betriebsführung auf deren Tochter, die Allgemeinde Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft mbH (ADEG) über. Auf sie folgte 1945 die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft.

Nachdem die TWE schon ab 1. Juni 1950 auch Omnibuslinien betrieb, wurde der Personenverkehr auf der Schiene schrittweise eingestellt

Auf der Zweigbahn zum Hafen Saerbeck war der Personenverkehr schon mit Kriegsbeginn im Jahre 1914 aufgegeben worden.

Am 2. Februar 1962 wurde noch eine 3 km lange Anschlußbahn in Harsewinkel errichtet. Der Güterverkehr ist aber auf allen Strecken seit Jahren rückläufig.

Wie bei allen Bahnen der AGV ist deren Aktienanteil auf die Firma Connex übergegangen.

Schienenverkehr (Deutschland) | Kreis Gütersloh

 

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