Tete ist eine mittlere Stadt am unteren Sambesi in Mosambik. Sie hat 101.984 Einwohner.
Sie ist eine sehr alte portugiesische Garnisonsstadt, die schon im 17. Jahrhundert als solche genutzt wurde. Bei ihr findet ein regelmäßiger Fährverkehr über den Sambesi statt, über den sich dort auch eine zweispurige Straßenbrücke spannt. Das ist der einzige Übergang für Straßenfahrzeuge in weiter Umgebung. Von daher hat Tete eine eminent strategische Bedeutung. 200 km südöstlich befindet sich eine Eisenbahnbrücke, die jedoch sonst nur für Fußgänger zu nutzen ist, und eine Fähre. Nach Norden 120 km flussauf steht die Staumauer des Cabora Bassa, die nur Fußgängern einen Übergang bietet. Erst bei Chirundu vor und bei Livingstone hinter dem Kariba-Damm stehen weitere Brücken für Straßen- und Eisenbahnverkehr über den Sambesi und dann für den Trans-Caprivi-Highway die Zambesibrücke bei Sesheke. Durch Tete führt die gut frequentierte und inzwischen durchgehend geteerte Straße Blantyre - Mwanza (Grenze: Malawi/Mosambik) - Tete - Nyamapanda (Grenze Mosambik/Simbabwe) - Harare. Im Norden von Tete liegt eine 2.800 m geteerte Landebahn mit Flugterminal. Die Stadt selbst ist stark portugiesisch geprägt. In ihr arbeitet die regionale Verwaltung. Sie ist das wirtschaftliche Zentrum der Tete-Provinz. In ihrer unmittelbaren Nähe liegen die Kohlegruben von Moatize.
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"Tete (Stadt)".
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