WTC attack 9-11.jpg | Groundzero.jpg | World Trade Center 9-11 Attacks Illustration with Vertical Impact Locations.jpg Pentagon_after_September_11%2C_2001%2C_terrorist_attack.jpg Jun2a.jpg WTC-remnant s.jpg
Am frühen Vormittag (Ortszeit) des 11. September 2001 verübte eine Gruppe islamistischer Selbstmordattentäter, die das Terrornetzwerk Al-Qaida dazu ausgebildet und beauftragt hatte, die bislang schwersten und folgenreichsten Terroranschläge in der Geschichte der USA. Sie entführten zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr vier Passagierjets auf Binnenlandflügen, lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City und einen in das Pentagon in Arlington, Virginia. Ein weiteres Flugzeug (United 93) mit unbekanntem Anschlagsziel wurde durch Kämpfe zwischen Passagieren und Entführern in der Nähe von Pittsburgh, Pennsylvania zum Absturz gebracht.
Bei diesen Renegade-Fällen starben insgesamt etwa 3.000 Menschen: 266 Passagiere in den Flugzeugen, ca. 2.600 Menschen im WTC und 125 Personen im Pentagon. Der Flugzeugaufprall und dadurch ausgelöstes Feuer zerstörten eine Seitenfront des Pentagongebäudes. Die beiden Türme des WTC stürzten ein bis zwei Stunden nach den Kollisionen infolge der durch Kerosinbrände in ihrer Struktur geschwächten Stahlträger in sich zusammen. Fünf weitere Gebäude des WTC, darunter das benachbarte WTC 7, wurden durch Trümmerschäden und Feuer ebenfalls zerstört, dazu vier U-Bahnstationen. 23 weitere Gebäude, die das WTC umgaben, wurden zum Teil so schwer beschädigt, dass sie später aufgegeben werden mussten.
Die Anschläge werden in den USA mit dem Kürzel 9/11 (nine-eleven) bezeichnet, das die US-amerikanische Schreibweise des Datums wiedergibt.
__TOC__
Gegen 8:38 Uhr wurde NORAD, die zentrale Stelle zur Luftverteidigung, über die Vorfälle informiert, verbunden mit der Bitte um eine visuelle Überprüfung von Flug 11 durch Militärflugzeuge. Um 8:45, ungefähr zur selben Zeit, zu der auch Flug 175 der United Airlines entführt wurde, starteten zwei F-15. Der abgeschaltete Transponder hinderte die Fluglotsen jedoch, deren Piloten sofort die Position von Flug 11 mitzuteilen.
Um 8:46 Uhr Ortszeit (12:46:40 UTC) flog American Airlines Flug 11 in den Nordturm des World Trade Centers. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch von einem Unfall aus. Im Südturm wurden die Menschen durch Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Ruhe zu bewahren und an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben. 17 Minuten später, um 9:03 Uhr (13:03 UTC) flog das zweite Flugzeug (United Airlines Flug 175) in den Südturm des WTC.
Damit wurde den Behörden klar, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern einen gezielten Angriff handelte. Daraufhin wurden nach und nach alle Zivilflüge in den USA eingestellt und Abfangjäger gestartet, um New York zu schützen.
American Airlines Flug 77 war zwischen 8:50 und 9:00 Uhr entführt worden. Um 9:37 Ortszeit flog der Jet in das Pentagon und schlug einen Tunnel durch das Gebäude. Die Schäden und das nachfolgende Feuer bewirkten dann gegen 10:10 Uhr den Einsturz der beschädigten Abschnitte.
Als Reaktion auf diesen weiteren Angriff wurden gegen 9:45 alle Flugzeuge unter Androhung eines Abschusses aufgefordert, den nächstmöglichen Flughafen anzusteuern. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das vierte Flugzeug, United Airlines Flug 93, allerdings schon in der Gewalt der Entführer. Als sein Anschlagsziel werden das Weiße Haus, das Kapitol in Washington oder der Landsitz des US-Präsidenten in Camp David vermutet. Um 10:03 Uhr stürzte es infolge eines Kampfes zwischen den Entführern und den Geiseln an Bord in der Nähe von Pittsburgh ab. Entgegen ersten Berichten brachten die Entführer, nicht die Geiseln, das Flugzeug zum Absturz.
Mit zusammen rund 90 Kubikmeter Treibstoff wirkten die in das WTC geflogenen Jets wie große Brandbomben. Der Südturm stürzte nach 56 Minuten um 9:59 Uhr, der Nordturm nach 102 Minuten um 10:28 Uhr komplett ein. Knapp dreitausend Menschen, darunter 343 Feuerwehrleute, befanden sich noch in den Türmen und wurden beim Einsturz getötet. Dutzende waren bereits aus den oberen Stockwerken in den Tod gesprungen, da ihnen alle Fluchtwege abgeschnitten waren und sie im Feuer zu verbrennen drohten. Um 17.20 Uhr fiel das Gebäude WTC 7 nach Trümmerschäden und Bränden in sich zusammen.
Dieser bekannte sich zunächst nicht öffentlich zu den Anschlägen, sondern stritt in einem Interview sogar jede Verbindung ab. Erst im Verlauf des Afghanistankrieges wurde ein umstrittenes Videoband entdeckt, in dem er mit führenden Mitgliedern seiner Gruppe über die Planung der Anschläge sprach. In weiteren Erklärungen und Videobotschaften bekannte er sich dann zu seiner Führungsrolle, zuletzt wenige Tage vor der Wiederwahl von George W. Bush zum US-Präsidenten im November 2004.
Die Terrorgruppe Al-Qaida hat sich seit etwa 1991 - dem Zweiten Golfkrieg der USA gegen den Irak und der anschließenden Stationierung von US-Militär in Saudi-Arabien - auf den Kampf gegen „den Westen“ und seine Werte orientiert. Sie sehen die USA als den „großen Satan“, der den „kleinen Satan“ (den Staat Israel) decke, um die islamische Nation zu unterdrücken, zu spalten, ihre Reichtümer auszubeuten und sie an ihrer Einigung und Ausbreitung des Islam zu hindern. Sie sehen den Westen von „Ungläubigen“ und „Kreuzzüglern“ (Juden und Christen) beherrscht. Daraus leiten sie das Recht zum wahllosen Töten von Zivilisten und Bürgern verschiedenster Nationen ab, darunter auch Muslimen in den USA.
Die Al-Qaida steht ideologisch einer fundamentalistischen Variante der Wahabiten nahe, deren Heimat Saudi-Arabien ist. Sie sehen die USA als Ursprung einer angeblichen „jüdischen Weltverschwörung“, die sie mit dem Zionismus und dem Staat Israel gleichsetzen. Das WTC galt ihnen als Symbol einer „geballten Finanzmacht der Juden“, die nach ihrer Meinung die Finanzmärkte der Welt „lenken und skrupellos für ihre Herrschaftsabsichten benutzen“ würden.
Die Organisation hat seit etwa 1990 eine unbekannte Zahl Freiwilliger als mögliche Attentäter ausgebildet. Sie hat keine straffe zentrale Führung. Ihre Anhänger bilden kleine Gruppen, die jahrelang kulturell angepasst in ihren Gastländern als „Schläfer“ leben und dann auch auf eigene Initiative hin aktiv werden. Einige der Attentäter des 11. September 2001, darunter ihr Anführer Mohammed Atta, lebten zuvor als Studenten in Hamburg. Dort wurden die Anschläge auf das WTC und das Pentagon geplant. Nach ihrer Einreise in die USA absolvierten sie dort eine verkürzte Pilotenausbildung. Sie waren dem FBI teilweise bis zu zwei Jahre vor den Anschlägen bekannt und wurden überwacht.
In den 1980er Jahren hatten Bin Laden und seine Mitstreiter als ausländische Mudjahedin am Partisanenkrieg gegen die russische Besetzung Afghanistans teilgenommen. Die CIA belieferte diese „Gotteskrieger“ mit je zur Hälfte von den USA und Saudi-Arabien finanzierten Waffen sowie mit Geheimdienstinformationen und half auch bei deren Ausbildung in Pakistan. Ihr Hauptfeind war damals die Sowjetunion als „Unterdrücker“ der islamischen Afghanen und der Tschetschenen sowie Jugoslawien bzw. später Serbien als „Unterdrücker“ der islamischen Albaner und Bosnier.
Der wahhabitische Islamismus setzt auch auf Propaganda vor allem in arabischen und muslimischen Gesellschaften. Er sieht seine Gewaltakte als Mittel, alle Muslime im „Befreiungskampf“ gegen die Dominanz des Westens zu vereinen. Dabei wendet er seine Terrorakte auch gegen Zivilisten, die als „Kollaborateure“ zur Zielscheibe werden oder einfach als zufällige Terroropfer mit in Kauf genommen werden. Hauptkampfgebiet ist nach den letzten Aufrufen Bin Ladens der Irak.
Obwohl sich die meisten Iraker heute gegen den Terror aussprechen, findet die Al Qaida in manchen Strömungen muslimischer Gesellschaften, besonders in Pakistan, Indonesien und Saudi-Arabien, Rückhalt. Dies hängt auch mit der traditionellen Verbindung von Religion und Politik in islamischer Tradition zusammen. Für streng gläubige Muslime ist jede Staats- und Gesellschaftsform außerhalb der Scharia verwerflich. Darum sehen manche sich legitimiert, die Welt der „Ungläubigen“ mit Terrorakten zu zerstören.
Im Islam gibt es allerdings keine Garantie, dass man nach dem Tod ins Paradies kommt, selbst wenn man sein ganzes Leben lang gute Werke getan hat. Alles hängt davon ab, wie Allah einmal entscheiden wird. Wenn aber ein Muslim im Dschihad stirbt, muss er im Grab nicht auf das Gericht warten, sondern kommt sofort ins Paradies (Sure 4,74; 9,89 u.a.). Gerade junge Muslime aus ärmlichen Verhältnissen fühlen sich von der Dschihad-Ideologie angezogen.
Die Rolle der Religion als Ursache des islamistischen Terrors ist umstritten. Die Täter verstehen ihre Anschläge als eine Form des Dschihad und berufen sich dazu auf den Koran, der ihnen befehle, all jene zu töten, die sich nicht zum Islam bekehren wollten, z.B. Sure 9,5:
Aus kultursoziologischer Perspektive wird das Phänomen des islamischen Terrorismus auch als Frontbildung gegen kulturelle Modernisierung gedeutet. Die Verunsicherung, die mit dem Brüchigwerden alter traditionaler Strukturen und Ideologien einhergeht, wird demnach durch verstärkte Besinnung auf die eigenen Wurzeln (Salafismus) kompensiert und im terroristischen Kampf gegen die westlichen Repräsentanten der Modernisierung ausagiert. Durch den spektakulären Anschlag im Zentrum der westlichen Welt soll die Verletzlichkeit der „Juden und Kreuzfahrer“ demonstriert werden. Dagegen spricht, dass die meisten Opfer islamistischen Terrorismus selber Muslime sind.
In diese kultursoziologische Perspektive fügt sich auch die gelegentliche geäußerte Einschätzung des Terrorismus als „Islamfaschismus“ ein, die im terroristischen Kampf gegen die Weltmacht USA sowie den „Erzfeind Israel“ primär eine Form des Antisemitismus erkennt, die mit ähnlichen Stereotypen und Erklärungsmustern operiere wie der klassische europäische Antisemitismus.
In Schweigeminuten und Trauerfeiern wurde in zahlreichen Ländern der Opfer der Terroranschläge von New York und Washington gedacht. Die führenden Politiker aller Demokratien verurteilten die Anschläge. Doch als wenige Minuten nach den Anschlägen der amerikanische Präsident George W. Bush, der sich zu dieser Zeit in einer Grundschule aufhielt, von den Attentaten unterrichtet wurde („Mr. President, Amerika wurde gerade angegriffen“), schaute dieser kaum von dem Schulbuch auf, in dem er gerade blätterte. Auch auf einen Erlass zur Sicherung Amerikas wartete man vergeblich. Lediglich für seine eigene Sicherheit wurde unmittelbar nach den Anschlägen gesorgt. In Berlin kam es am 15. September 2001 zu einer Solidaritätsdemonstration von etwa 300.000 Teilnehmern, darunter dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und dem US-Botschafter Daniel Coats.
In einer großen, landesweit im Fernsehen übertragenen Trauerfeier im Footballstadion von New York gedachten Vertreter aller in New York beheimateten Gruppen und Religionen gemeinsam der Toten und bekräftigten gegenseitig ihre multikulturelle Toleranz als wesentliches Merkmal der Weltmetropole New York.
Zunächst machte US-Präsident Bush in einer Regierungserklärung die Erwartung an die Welt deutlich: Either you are with us, or you are with the terrorists („Entweder seid ihr auf unserer Seite, oder auf der der Terroristen.“) Er erklärte damit jedem Land den Krieg, das Terroristen irgendeine Art von Unterstützung gewähre.
Die NATO rief erstmals seit ihrem Bestehen den „Bündnisfall“ aus, fasste den Angriff auf die USA also als Angriff auf alle NATO-Mitgliedsstaaten auf. Trotz dieser und anderer Hilfsangebote unternahm die US-Regierung die ersten militärischen Schritte jedoch zunächst allein. Sie bereitete zunächst einen Angriff auf das Regime der Taliban in Afghanistan vor, dem sie die Unterstützung und Beherbergung der Al-Qaida-Führung vorwarf. Von Beginn an war ein späterer Sturz des damaligen irakischen Diktators Saddam Hussein im Gespräch, obwohl diesem keinerlei Verbindungen zur Al-Qaida noch Planungen von Terroranschlägen gegen die USA nachgesagt werden konnten.
Nach internen Streitigkeiten vor allem zwischen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und Außenminister Colin Powell wurde Afghanistan ein Ultimatum zur Auslieferung Bin-Ladens gestellt. Das Angebot der Taliban, ihn nach islamischem Gastrecht an ein befreundetes islamisches Land auszuliefern, wurde als unzureichend zurückgewiesen. Einen Monat nach den Anschlägen begann die Bombardierung von Taliban-Stellungen und afghanischer Infrastruktur; bis zum Jahresende war das Regime unter Mullah Omar gestürzt. Dabei bedienten sich die USA auch innerafghanischer Oppositionstruppen, vor allem der sogenannten „Nordallianz“ von Usbeken und Anhängern des am 9. September ermordeten Mujaheddin-Kämpfers Ahmad Schah Massoud. Bin Laden konnte jedoch aus seinem unterirdischen Versteck in Tora Bora entkommen und im Grenzgebiet zu Pakistan untertauchen.
Die anschließende Befriedung und Sicherung des neu eingesetzten, dann durch Wahl bestätigten Präsidenten Hamid Karzai wird vor allem auch durch Bundeswehrtruppen mitgetragen. Damit wurde das im Grundgesetz auf Landesverteidigung begrenzte Einsatzgebiet der Bundeswehr auch auf Einsätze außerhalb des NATO-Gebiets ausgedehnt: Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt, so der damalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD).
George W. Bush leitete aus dem Kampf gegen den Terror das Recht der USA auf Präventivkriege ab, was als Bush-Doktrin bekannt wurde. Einerseits gab es verstärkte Zusammenarbeit verschiedener Länder, die zur Festnahme mutmaßlicher Terroristen und zur Zerstörung von angeblichen Terrorgruppen führte, andererseits - hauptsächlich von US-amerikanischer Seite - auch eine Abkehr von internationalen Verträgen und Abmachungen, die vor allem außerhalb der USA zu Irritationen führte. So prägte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld den Begriff des Alten Europa, womit er diejenigen europäischen Staaten meinte, deren Regierungen sich 2003 gegen den zweiten US-Krieg mit dem Irak wandten - insbesondere Deutschland, Frankreich und Russland.
Weltweit wurden die Anstrengungen für die Flughafensicherheit verstärkt.
Bei den in Guantanamo inhaftierten Personen handelt es sich nicht um Kriegsgefangene im Sinne des 4. Artikels des III. Genfer Abkommens über die Behandlung von Kriegsgefangenen. Es stellt sich also die Frage, welches Recht bzgl. der Gefangenen von Guantanamo zur Anwendung kommen kann und ob sie einen besonderen Schutz verdienen.
Neben den offiziellen Maßnahmen gab es kurz nach den Anschlägen in den USA auch zahlreiche durch Rachegefühle motivierte Übergriffe gegen arabisch aussehende Menschen (oftmals auch Turban tragende Sikhs) und islamische Einrichtungen. Diese reichten von Beleidigungen über Todesdrohungen und Brandanschläge bis hin zu einigen Morden. *
Siehe dazu: Verschwörungstheorien zum 11. September 2001
Anschlag | Geschichte der USA | Historischer Brand | 2001
هجمات 11 سبتمبر 2001 | Атентати от 11 септември | Napadi 11. septembra 2001. | Atemptats al World Trade Center de Nova York | Teroristické útoky 11. září 2001 | Ymosodiadau 11 Medi 2001 | Terrorangrebet den 11. september 2001 | September 11, 2001 attacks | 11-a de septembro 2001 | Atentados del 11 de septiembre de 2001 | Syyskuun 11. päivän iskut | Attentats du 11 septembre 2001 | 9/11 | Ataques do 11 de setembro de 2001 | פיגועי 11 בספטמבר | Napadi 11. rujna 2001. | 2001. szeptember 11-i terrortámadás | Serangan 11 September 2001 | Atenti ye 11 di septembro 2001 | Attentati dell'11 settembre 2001 | アメリカ同時多発テロ事件 | 9·11 테러 | 11 Septembris 2001 | Rugsėjo 11 atakos | സെപ്റ്റംബര് 11ലെ ഭീകരാക്രമണം | Serangan 9/11 | Terroristische aanslagen op 11 september 2001 | Terrorangrepet 11. september 2001 | Zamach na World Trade Center i Pentagon | Ataques de 11 de Setembro de 2001 | Atentatele din 11 septembrie 2001 | Террористический акт 11 сентября 2001 | September 11, 2001 attacks | Útoky z 11. septembra 2001 | Teroristični napadi 11. septembra 2001 | Напади 11. септембра 2001. | 11 september-attackerna | วินาศกรรม 11 กันยายน พ.ศ. 2544 | 11 Eylül 2001 Saldırıları | Терористичний акт 11 вересня 2001 року в США | Sự kiện 11 tháng 9 | 九一一袭击事件
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world