Die Terminator-Filme 1–3 (1984–2003) sind erfolgreiche Science-Fiction-Filme mit Arnold Schwarzenegger als überstarkem Mensch-Maschine-Wesen in der Titelrolle, die z. T. Kultstatus erreicht haben. Die Handlung ist in einen Zeitreise-Hintergrund eingebettet und erzählt den Kampf eines Roboters aus der Zukunft gegen die Bedrohung durch einen Menschen, der im Film noch nicht geboren wurde bzw. noch ein Kind ist. Wenig bekannt ist, dass es sich dabei praktisch um ein Remake des B-Movies Cyborg 2087 von Franklin Adreon aus dem Jahre 1966 handelt. Der nachfolgende Artikel befasst sich vor allem mit der Filmhandlung des ersten Teils. Die Artikel zu den beiden weiteren Teilen sind in den Verweisen verlinkt.
Im Kampf gegen die Menschen hat Skynet die Terminatoren entwickelt: Cyborgs in der Gestalt von Menschen, die die menschlichen Gegner unterwandern und töten sollen. Skynet schickt einen Terminator in das Jahr 1984, um die Vergangenheit zu ändern: Er soll Sarah Connor töten, die zukünftige Mutter von John Connor.
Die Menschen des Widerstandes erfahren davon und schicken ihrerseits Kyle Reese in die Vergangenheit, um Sarah Connor zu beschützen. Im Gegensatz zum Terminator weiß Reese jedoch, wie Sarah Connor aussieht, denn John Connor hatte ihm ein altes Foto seiner Mutter gegeben.
Mit ihrer Technologie ist es ihnen nicht möglich, Gegenstände in die Vergangenheit mitzunehmen, daher kommen beide – der Terminator und Reese, allerdings an verschiedenen Orten – unbekleidet und ohne Waffen in Los Angeles am 12. Mai des Jahres 1984 an. Die Ankunft ist übrigens ein festes Ritual, jeweils am Anfang aller drei Terminator-Filme.
Aus dem Fernsehen erfährt sie von den beiden Morden an Frauen mit dem Namen Sarah Connor. Sie will Ginger anrufen, um sie zu warnen, doch das einzige Münztelefon ist defekt. Als sie ein anderes Telefon gefunden hat, ist Ginger bereits tot und durch die Nachricht auf dem Anrufbeantworter erfährt der Terminator, wo sich Sarah aufhält. Er findet Sarahs Telefonbuch und ein Foto von ihr. So weiß er nun auch, wie sie aussieht.
In einer Diskothek greift der Terminator Sarah an, doch durch das Eingreifen von Kyle Reese (Michael Biehn) können beide entkommen. Es ist ein ungleicher Kampf, denn der Terminator kann durch die Waffen des Jahres 1984 nur kurzfristig außer Gefecht gesetzt, aber nicht zerstört werden. Sarah und Kyle werden von der Polizei verhaftet.
Der Terminator erkundigt sich auf der Polizeistation nach Sarah Connor und erfährt, dass sie sich dort aufhält. Er sagt: "Ich komme wieder" (im Original: "I'll be back") und er kommt tatsächlich bald zurück. Er tötet auf der Polizeistation wahllos jede Person, die er vorfindet. Sarah und Kyle können in dem entstehenden Chaos entkommen.
Sie mieten sich ein Zimmer in einem Motel. Dass Sarah ihre Mutter anruft, ist ein Fehler: Denn die Person am anderen Ende der Leitung ist der Terminator, der jede Stimme, die er einmal gehört hat, nachahmen kann. So erfährt er, wo sich die beiden aufhalten.
Sarah und Kyle kommen sich näher und Reese wird, was man allerdings erst am Ende erfährt, der Vater von John Connor.
Der Terminator trifft im Motel ein und es kommt zu einer Verfolgungsjagd. In deren Verlauf gelingt es Kyle, einen Tanklastzug, in dem sich der Terminator befindet, in die Luft zu sprengen – doch auch das zerstört ihn nicht. In seiner wahren Gestalt, jetzt ohne das menschliche Aussehen, entkommt er dem Feuer und verfolgt die beiden weiter.
Sie flüchten in eine nahegelegene Fabrik. Beim darauffolgenden Kampf wird Kyle getötet. Mit Hilfe einer hydraulischen Presse (Erinnert an Die Fliege (1958)) gelingt es Sarah schließlich, den Terminator zu zerstören. Dass die Überreste des Terminators, Ausdruck einer weiterentwickelten Zukunftstechnologie, zurückbleiben, ist ein wichtiges Element in der Fortsetzung des Films.
Am Schluss des Films sehen wir die nunmehr schwangere Sarah Connor auf dem Weg nach Mexiko, wo sie den Folgen des kommenden Atomkrieges entkommen will. Ein kleiner Junge macht ein Foto von ihr – dasselbe, das Kyle Reese 45 Jahre später in seinen Händen halten wird.
Für Ende 2006 ist im US-amerikanischen Fernsehen die Serie The Sarah Connor Chronicles geplant, die zeitlich nach Terminator 2 spielen, aber dennoch die Handlung zum vierten Teil hinführen soll. Der Drehbuchautor ist Josh Friedman (Krieg der Welten). Der vierte Terminator-Teil ist für 2008 geplant.
In Deutschland gibt es gleich mehrere Fassungen des Films. So unterscheiden sich die ab 16 Jahren freigegebene und die 18er-Version beispielsweise im kompletten Anfang des Filmes, der in Texteinblendungen zusammengefasst wird. Auch fallen eine Kampfszene, in der der Terminator einen Punk tötet und dadurch dessen Kleidung erhält, und die Reparaturszene, in der er sich das künstliche Auge entfernt und dann, um nicht aufzufallen fortan eine Sonnenbrille tragen muss, immer wieder der Schere der Zensoren zum Opfer.
Filmtitel | Filmtitel 1984 | US-amerikanischer Film | Filmreihe | Actionfilm | Science-Fiction-Film | Verbreitungsbeschränkung
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