Tendabahn.gif Die Tendabahn ist eine der außergewöhnlichsten normalspurigen Eisenbahnstrecken durch die Alpen. Sie verbindet die italienische Stadt Turin über Cuneo mit dem französischen Nizza und unterquert den Hauptkamm der Seealpen unterhalb des Colle di Tenda in einem über 8 km langen Tunnel. Südlich des Tunnels ist sie Bestandteil des erweiterten Bereiches um den französischen Nationalpark Mercantour.
Bedingt durch die Lage nahe der Grenze zwischen Frankreich und Italien zog sich der Bau der Strecke über 50 Jahre hin, dabei mussten verschiedentlich Kompromisse eingegangen werden, um den auseinander strebenden Interessen zweier europäischer Staaten Rechnung zu tragen. Dies äußert sich beispielsweise durch die Tatsache, dass sich in Breil-sur-Roya mitten im alpinen Hochgebirge ein Bahnhof mit zwei Streckenästen befindet. Ein Streckenast führt von dort aus als Stammstrecke weiter nach Italien, der andere Streckenast als Zweigstrecke weiter nach Frankreich. Außergewöhnlich ist auch, dass sich in verschiedenen Tunnels Festungsanlagen befinden.
Die Strecke muss vom Scheitelpunkt des Tenda-Tunnel bis zum Niveau des Mittelmeeres einen Höhenunterschied von mehr als 1000 m überwinden. Das ist eine Größenordnung, die innerhalb Europas nur noch von den Gebirgsstrecken der Rhätischen Bahn übertroffen wird. Die gesamte Strecke ist etwa 100 km lang und ist durchgehend eingleisig ausgebaut. Die maximale Steigung der Strecke beträgt 25 Promille bei einem minimalen Kurvenradius von 300 m. Diese Streckenparameter ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h. Zwischen Bevera und Robilante werden 58 Prozent der Stammstrecke unterirdisch in Tunnel geführt.
Die Trasse der Tendabahn verläuft streckenweise in einem Gebiet, das geologisch sehr aktiv ist. Dies betrifft in erster Linie den Abschnitt zwischen Breil-sur-Roya und Nizza. Diese Aktivität äußert sich durch einen schleichenden Bergrutsch, der das Gleis immer mal wieder verformt. Aus diesem Grunde darf in diesem Abschnitten nicht schneller als 10 km/h gefahren. Auch die Stammstrecke ist immer wieder durch Steinschlag gefährdet, aus diesem Grunde ist sie an solchen Stellen mit einem Käfig aus Indikatordrähten gesichert. Die Drähte unterbrechen bei Beschädigung durch herabfallende Steine den Verkehr sofort, in dem sämtliche Signale auf Halt gestellt werden.
1857 präsentierte der Ingenieur Petit-Nispel ein von der Stadt Nizza in Auftrag gegebenes Gegenprojekt: Die vorgeschlagene Strecke führte Nordwärts durch das Tal des Paillon, dann durch die Vesubie-Schlucht, unter dem Col de Pagari durch und das Tal des Gesso hinunter nach Cuneo. Schon 1858 erfolgte die Ablehnung des Projektes. Das Königreich Sardinien-Piemont trat 1860 Savoyen mitsamt Nizza und Hinterland an Frankreich ab. Dabei blieb das untere Roya-Tal bei Sardinien-Piemont, der mittlere Talabschnitt wurde französisch, die beiden obersten Gemeinden, La Brigue und Tenda blieben sardisch. Begründet wurde dies mit der Beibehaltung der Jagdgründe Königs Viktor Emanuel II.; daneben wurden auch strategische Gründe genannt.
Der "Plan Freycinet", ein französisches Programm zum Ausbau der Eisenbahn, sah 1859 eine Verbindung Nizza - Sospel - Breil-Sur-Roya mit Verbindung zur Landesgrenze oberhalb von Fontan vor. In Italien wurde gleichzeitig das zum Bau der Tenda-Linie notwendige Gesetz angenommen. Aus strategischen Gründen erwuchs dem Bahnprojekt ab 1875 in Frankreich Widerstand. Die Frage der militärischen Sicherheit belastete das Projekt während der nächsten 30 Jahre. Aus diesem Grund wurden auch rein italienische Streckenführungen vorgeschlagen.
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1900 einigten sich der französische Kriegsminister und der Minister für öffentliche Bauten auf die Verbindung Nizza - Breil-sur-Roya und weiter zur Landesgrenze. In Italien kamen wiederum Vorschläge zur rein italienischen Fortführung der Tenda-Bahn auf, allerdings wäre dann der Bau eines zweiten langen Scheiteltunnels notwendig geworden. In Nizza wurde 1903 vorgeschlagen, den zwischen Sospel und Breil-Sur-Roya geplanten Tunnel unter dem (zu dieser Zeit) italienischen Monte Graziano zu bauen, um ihn um 1000 m zu verkürzen. Diese Variante erforderte ein Sonderabkommen zwischen den beiden Staaten, wurde aber schließlich gebaut. Bei einer Gesamtlänge von 3.882 m lagen 2.305 m des Tunnels auf (zu dieser Zeit) italienischem Gebiet; die beiden Tunnelportale lagen in Frankreich. 1904 erfolgte der Abschluss eines italienisch-französisches Abkommens, nach dem die gesamte Strecke bis 1914 fertig gestellt werden sollte.
1908 begann der Bau zwischen Ventimiglia und der Grenze im unteren Roya-Tal Richtung Breil-Sur-Roya, 1912 wurde am Tunnel Col de Braus (Länge 5.938 m) zwischen Breil-Sur-Roya und Nizza zu bauen begonnen. 1914 wurde der Bau wegen des Ausbruchs des ersten Weltkrieges in Frankreich gestoppt. In Italien wurde noch weitergebaut. 1915 trat Italien in den Krieg ein durch die Kriegserklärung an Österreich-Ungarn.
Nach dem Ende des Krieges begann 1921 der Bau an den zwei großen Brücken der Verbindung, des Viaduc de Scarassoui und des Viaduc de Saorge, die im Jahr 1923 fertiggestellt wurden.
Das französische Militär genehmigte 1934 die Elektrifizierung des Streckenabschnitts von Piena über Breil-Sur-Roya nach St-Dalmas. Die Arbeiten wurden 1935 abgeschlossen. Durch den Entfall des zweimaligen Lokwechsels verkürzten sich die Fahrzeiten zwischen Ventimiglia und Cuneo um 30 Minuten. Wirtschaftskrise, Protektionismus und Verschlechterung des politischen Einvernehmens zwischen Italien und Frankreich führten ab 1937 zu einer starken Verkehrsabnahme auf allen Linien zwischen den beiden Ländern. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der grenzüberschreitende Verkehr ab 1939 beinahe vollständig eingestellt.
Der Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten wurde 1943 geschlossen. Der Viaduc de Saorge wurde zum zweiten Mal durch die Italiener zerstört und anschließend von den Deutschen behelfsmäßig wieder aufgebaut. Der deutsche Rückzug aus dem Roya-Tal erfolgte 1945. Neben vielen anderen Bauwerken wurde der Viaduc de Saorge zum dritten Mal zerstört. Im Sommer 1945 wurde der Bahnbetrieb zwischen Nizza und Sospel wieder aufgenommen und die Telegrafenleitung auf der Gesamtstrecke wieder hergestellt.
Am 27. Januar 2003 stießen zwei Züge im Tunnel de Biogna zusammen, wobei zwei Todesopfer und vier Schwerverletzte zu beklagen waren. Eine Gedenktafel am Bahnhof von St. Dalmas de Tende erinnert an das Ereignis.
| Name | Länge in Meter | Bemerkung |
|---|---|---|
| Tenda-Scheiteltunnel | 8.099 | |
| Tunnel der Berghe | 1.884 | Kehrtunnel |
| Tunnelfolge Tunnel de Rioro | 1.828 | Kreiskehrtunnel |
| Tunnelfolge Gorges du Paganin | 1.702 | Kreiskehrtunnel |
| Tunnel de Bosseglia | 1.583 | Kehrtunnel |
| Galleria Elicoidal di Vernante | 1.502 | Kreiskehrtunnel |
| Tunnel Cagnolina | 1.468 | Kreiskehrtunnel |
| Galleria dell' Altipiano | 1.276 | |
| Tunnel Branego | 1.273 | Kehrtunnel |
| Tunnel de Porcarezzo | 1.250 | Kehrtunnel |
| Tunnel du Gigne | 1.186 | |
| Tunnel de Biogna | 1.154 | |
| Galleria Boglia | 1.086 | |
| Galleria Bocce | 931 | |
| Galleria Lamberta | 850 | |
| Tunnel de l'Agrie | 835 | |
| Galleria Sardinesca | 820 | |
| Galleria Para | 754 | |
| Tunnel de la Frontiere | 743 | |
| Tunnel de Devenzo | 733 | |
| Tunnel de Fromentino | 646 | |
| Tunnel de Precipus | 622 | |
| Galleria Mantici | 604 | |
| Galleria Colombo | 601 |
Die Stammstrecke verläuft insgesamt 34,6 km unter der Erdoberfläche und ist insgesamt 62,4 km lang.
| Name | Länge in Meter |
|---|---|
| Tunnel du Col Braus | 5.938 |
| Tunnel du Mont Grazian | 3.882 |
| Tunnel de Caranca | 915 |
| Tunnel Santa Augusta | 754 |
| Tunnel de Carabacel | 663 |
| Tunnel de l'Escarene | 527 |
Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof von Breil-sur-Roya in Richtung Nizza überquert der Tunnel de Caranca kurioserweise gleich zweimal den Tunnel de Gigne.
| Name | Höhe in Meter | Länge in Meter |
|---|---|---|
| Viaduc de l'Erbossiera | 48 | 205 |
| Viaduc des Eboulis | 22 | 270 |
| Viaduc de la Maglia | 18 | 162 |
| Viaduc de Scarassoui | 38 | 125 |
| Viaduc de Saorge | 60 | 58 |
| Viaduc de l'Usine Electrique | 31 | 107 |
| Viaduc de Tende | 36 | 191 |
| Viaduc de St. Dalmas | 24 | 130 |
| Viaduc de la Chapelle | 32 | 89 |
| Viadotto Rivoira | 45 | 233 |
| Name | Höhe in Meter | Länge in Meter |
|---|---|---|
| Viaduc de la Launa | 30 | 135 |
| Viaduc de Faquin | 25 | 125 |
| Viaduc de l'Erbossiera | 48 | 205 |
| Viaduc de l'Euira | 27 | 70 |
| Viaduc de l'Escarene | 38 | 225 |
| Viaduc de Bassera | 26 | 140 |
| Viaduc de Bancao | 21 | 125 |
| Viaduc de Bevera | 30 | 125 |
Die Bauart des auch Viaduc du Caï genannten Viaduc de Bevera ist sehr ungewöhnlich im Hochgebirge. Der Brückenträger des bereits 1898 fertiggestellten Viaduktes besteht aus Stahl und wird in der Mitte von einem Bogen gestützt, der im rechten Winkel zur eigentlichen Brücke steht. Diese eigenartige Bauweise ergibt sich daraus, dass die Brücke eine Schlucht in einem sehr spitzem Winkel überquert; ein Bogen in der klassischen Bauart wäre unverhältnismäßig groß ausgefallen. Für die ungewöhnliche Bogenstellung werden zudem militärische Anforderungen verantwortlich gemacht. Diese hatten zum Inhalt, dass der Bogen durch Beschuss mit Artillerie aus einem nahe gelegenen französischen Fort zerstört werden sollte, falls es auf der Strecke zu einer italienischen Invasion kommen sollte. Auch diese Brücke wurde 1940 ein Opfer des Krieges und erst 1962 wieder aufgebaut, wobei ein Betonbogen den Vorgänger aus Stein ersetzte.
Erwähnenswert ist noch der Viaduc des Morts (deutsch: Totenviadukt) bei Peillon-Ste-Thècle. Parallel zu dieser Brücke verläuft im Abstand weniger Meter eine zweite Brücke, die jedoch nie in Betrieb ging. Sie wurde schon während des Baus durch einen nicht reparablen Tunneleinsturz bedeutungslos; bei dem Unfall kamen drei Bauarbeiter ums Leben. Der neue Viadukt erhielt seinen Namen zur Erinnerung an dieses Unglück.
In der Umgebung von L'Escarene befinden sich ausgedehnte Anlagen der Maginot-Linie; die Einfahrt in den Tunnel Col du Braus bei Sospel wird von einer gepanzerten Geschützstellung aus dieser Zeit gesichert.
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2005 findet auf dem Streckenast Cuneo - Breil-sur-Roya - Ventimiglia ein reger Lokalverkehr statt. Die Züge verkehren etwa im Zwei-Stunden-Takt, mit zusätzlichen Zügen zu bestimmten Tageszeiten. Zwei Zugpaare verkehren durchgehend zwischen Nizza und Cuneo, eines dieser Zugpaare auch über Cuneo hinaus bis/ab Turin. Ein im Raum Nizza als Ausflugszug unter dem Namen "Train des Merveilles" (deutsch: "Zug der Wunder") vermarktetes Zugpaar verkehrt zudem zwischen Nizza und Tende.
Auf dem französischen Teil Nizza - Breil-sur-Roya ist das Verkehrsangebot im Vergleich zur Verbindung Cuneo - Ventimiglia mit sechs Zugpaaren eher dünn, für französische Nebenstrecken-Verhältnisse allerdings durchschnittlich. Zwischen Nizza und Drap-Cantaron werden zusätzliche Züge im Vorortverkehr angeboten. Die Fahrzeit von Cuneo nach Nizza beträgt etwa drei Stunden und von Cuneo nach Ventimiglia etwa zwei Stunden.
Ein echter europäischer Fernverkehr läuft hier wegen der fehlenden Elektrifizierung der Strecke nicht, bei der Anreise aus Richtung Norden muss man in Turin und Cuneo umsteigen.
Die Tarife auf der Strecke sind durch den grenzüberschreitenden Verkehr erheblichen Schwankungen unterworfen, jedoch kommt auf der Gesamtstrecke der von Cuneo nach Ventimiglia der italienische Tarif zur Anwendung. Das hat die kuriose Situation zur Folge, dass eine Fahrkarte vom italienischen Piena in Richtung Norden deutlich preisgünstiger ist als vom französischen Breil-sur-Roya, obwohl im zweiten Falle die zu fahrende Strecke wesentlich kürzer ist.
Während des zweiten Weltkrieges wurden die elektrischen Einrichtungen der Strecke abgebaut und anderweitig verwendet; den geringen militärischen Verkehrsbedürfnissen genügten wieder Dampflokomotiven. Die Überreste der Oberleitungen wurden während der Arbeiten zur Wiedereröffnung entfernt, sie sind aber immer noch beispielsweise an den Lokomotivschuppen im Bahnhof von Breil-sur-Roya oder an den Brücken unterwegs erkennbar.
Ab 1979 herrschten auf beiden Strecken Triebwagen mit Dieselantrieben vor, die Französischen Staatsbahn setzte dabei Fahrzeuge der Reihe X-4500 ein und die Italienische Staatsbahn Fahrzeuge der Reihe ALn. Die Triebwagen der Reihe X-4500 wurden ab 1995 von der Reihe X-2200 ersetzt, die mit ihren leistungsfähigeren Motoren besser für die Strecke geeignet waren. Sie sind auch heute noch als Train de Merveilles unterwegs. Die Fahrzeuge tragen entsprechend ihrer Aufgabe als Ausflugszug eine Sonderlackierung. Sie zeigt Motive von Ausflugszielen entlang der Strecke.
Seit 2005 werden für den Personenverkehr auf beiden Streckenästen sowohl von der italienischen als auch von der französischen Staatsbahn moderne dreiteilige Triebwagen mit Dieselmotoren eingesetzt, die auch Platzreserven für größere Reisegruppen besitzen. Die französischen Fahrzeuge mit der Baureihenbezeichnung ACG (Autorail à Grande Capacité) beziehungweise die italienischen mit der Bezeichnung Minuetto haben große Panoramafenster, durch die die vorbeiziehende Landschaft gut zu beobachten ist. Diese Triebwagen stellen auch die tägliche Fernverbindung Turin - Imperia über die Tendabahn her.
Der relativ geringe Güterverkehr auf der italienischen Seite von Cuneo bis Limone wird durch Elektrolokomotiven mit dem heute in Italien üblichem Gleichstromantrieb bewältigt. Bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts fuhren auch dort noch Drehstromlokomotiven. Der Güterverkehr auf der französischen Seite wurde 1988 eingestellt.
An der Stammstrecke zwischen Cuneo und Ventimiglia finden sich folgende Bahnhöfe:
| Name | Streckenkilometer | Höhenlage über NN |
|---|---|---|
| Cuneo | 0 | 502 |
| Borgo San Dalmazzo | 7,1 | 630 |
| Roccavione | 14,5 | 647 |
| Robilante | 17,0 | 678 |
| Vernante | 23,0 | 799 |
| Limone | 32,0 | 1002 |
| Vievola | 42,2 | 979 |
| Tende | 50,4 | 821 |
| La Brigue | 54,4 | 749 |
| St. Dalmas de Tende | 58,1 | 696 |
| Fontan-Saorge | 70,8 | 449 |
| Breil sur Roya | 77,1 | 305 |
| Piène | 82,3 | 226 |
| Olivetta San Michele | 86,2 | 143 |
| Airole | 87,4 | 123 |
| Bevera | 94,4 | 34 |
| Ventimiglia | 99,4 | 11 |
| Name | Streckenkilometer | Höhenlage über NN |
|---|---|---|
| Nice Ville | 0,0 | 20 |
| Nice Saint Roch | 2,3 | - |
| L'Ariane-La Trinité | 4,5 | - |
| La Trinité-Victor | 6,9 | - |
| Drap-Cantaron | 9,0 | 116 |
| Peillon-Saint Thècle | 13,5 | - |
| Peille | 16,7 | - |
| L'Escarène | 23,4 | 370 |
| Touet-de-l'Escarène | 24,9 | - |
| Sospel | 33,5 | 349 |
| Breil-sur-Roya | 44,1 | 305 |
Bahnstrecke in Italien | Befestigungsanlage | Bahnstrecke in Frankreich
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