| Teltower Rübchen | ||||||||||||||||
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| Brassica_rapa_ssp_rapa_var_pygmaea.jpg | ||||||||||||||||
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Rosenähnliche (Rosidae) |
| : | Kreuzblütlerartige (Brassicales) |
| : | Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) |
| : | Kohl (Brassica) |
| : | Rübsen (Brassica rapa) |
| : | Speiserübe (Brassica rapa ssp. rapa) |
| : | Teltower Rübchen |
Teltower Rübchen (Brassica rapa ssp. rapa var. pygmaea) sind eine besondere Form der Speiserübe.
Von anderen Rüben unterscheiden sie sich durch ihre Größe (Länge ca. 5 cm, Durchmesser 1,5 bis 3 cm), schlanke Kegelform, eine erhabene Querstreifung, Nebenwurzeln, die vorwiegend in zwei gegenständigen flachen Längsriefen angeordnet sind und ihre grau- bis braunstichige weiße Farbgebung.
Sie werden Ende August ausgesät und im Oktober/November geerntet.
Sie sind benannt nach der brandenburgischen Stadt Teltow, in deren Umland sie angebaut werden. Sie benötigen nährstoffarme Sandböden, um ihren als besonders delikat bewerteten Geschmack entwickeln zu können.
Im 18./19. Jahrhundert waren die Teltower Rübchen eine beliebte Delikatesse. Nicht nur Goethe und Kant habe sich mit ihnen beliefern lassen, auch am französischen Hof waren sie bekannt.
Zu DDR-Zeiten wurde die Pflanze kaum angebaut. Im Rahmen der Rückorientierung auf regionale Spezialitäten nimmt der Anbau und Verzehr wieder zu.
Den Namen Teltower Rübchen ließ der Verband "pro agro" 1993 als Marke beim Patentamt schützen.
1998 hat sich in Teltow ein Förderverein für das Teltower Rübchen e. V. gegründet.
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