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Telstar.jpg Telstar war der erste zivile Kommunikationssatellit. Telstar war ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und des amerikanischen Telekommunikationsunternehmens AT&T.

Am 10. Juli 1962 wurde Telstar 1 von Cape Canaveral aus ins All geschossen. Noch im gleichen Monat wurde die erste Live-Fernsehsendung zwischen Europa und den USA übertragen. Da Telstar 1 keine geostationäre Umlaufbahn hatte, sondern auf einer stark elliptischen Bahn mit maximal 5600 Kilometer Höhe kreiste, konnte die Verbindung nicht länger als 10 Minuten aufrechterhalten werden. Um eine kontinuierliche Übertragung zu gewährleisten, war eine Konstellation aus zahlreichen Telstar-Satelliten geplant, jedoch wurde dieser Plan nicht verwirklicht, da sich geostationäre Komunikationssatelliten als vorteilhafter erwiesen.

Telstar 1 wog etwa 80 Kilogramm und blieb sieben Monate im Einsatz. Am 13. Mai wurde sein Nachfolger Telstar 2 gestartet, der eine höhere Umlaufbahn erreichte, wodurch Übertragungszeiten bis 20 Minuten möglich waren. Telstar 2 wurde zwei Jahre lang eingesetzt.

Die europäische Empfangsstation für Telstar wurde in der französischen Bretagne in der Nähe des Ortes Pleumeur-Bodou errichtet. Unter einem Radom mit 50 Meter Durchmesser befindet sich die schwenkbar gelagerte, hornähnliche, 340 Tonnen schwere Antenne. Die Gebäude sind heute als Kommunikationsmuseum zu besichtigen.

In den 1980er Jahren wurde der Name Telstar von AT&T für neue geostationäre Kommunikationssatelliten wieder belebt. Dieser Name wurde auch von Loral Skynet, die die Satellitensparte von AT&T übernommen hatten, beibehalten.

Anekdotisches


Die Begeisterung über den ersten Telstar Satelliten war so groß, dass Joe Meek ein gleichnamiges Lied komponierte, das die Band The Tornados einspielte. Der Erfolg dieses Liedes war so durchschlagend, dass es den Tornados als erster britischer Band gelang einen Nummer-Eins-Hit in den USA zu landen.

Siehe auch


Liste der Geostationären Satelliten

Kommunikationssatellit

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