article

Telefonanlage_108-0894_IMG.JPG)]] Eine Telefonanlage ist eine Vermittlungseinrichtung, die mehrere Endgeräte wie zum Beispiel Telefon, Fax, Anrufbeantworter sowohl untereinander als auch mit dem öffentlichen Telefonnetz verbindet. Das grundsätzliche Funktionsbestandteil zum Erfüllen dieser Aufgabe ist das Koppelfeld, dessen Ein- und Ausgangskanäle durch ein Steuerwerk geschaltet werden.

Funktionen


SiemensHicom300_1200Tln.jpg 300 von Siemens)]] Die Vorteile einer Telefonanlage sind die kostenlosen internen Gespräche zwischen den verschiedenen an die Anlage angeschlossenen Endgeräten sowie die bessere Ausnutzung von kostenpflichtigen Amtsanschlüssen, da nicht jedes Endgerät eine eigene Teilnehmeranschlussleitung besitzen muss. Weitere Vorteile sind die zusätzlichen eigenen Leistungsmerkmale wie beispielsweise das Weiterverbinden von Telefongesprächen, Makeln, Rufumleitung oder die Röchelschaltung. Häufig gibt es einen so genannten Abfrageplatz, an dem ein zentraler Anruf angenommen und an die entsprechenden Personen weitervermittelt wird.

Technik


Der Anschluss einer Telefonanlage an das öffentliche Telefonnetz erfolgt entweder über einen klassischen analogen Telefonanschluss oder über ISDN.

Für die Endgeräte besitzt eine Telefonanlage digitale und/oder analoge Anschlussmöglichkeiten, sogenannte Ports. Endgeräte können, je nach Telefonanlagentyp, kabelgebunden oder drahtlos – dann meist nach dem DECT-Standard – angeschlossen werden. Bei digitalen Endgeräten (ISDN-Telefon, ISDN-Karte, systemspezifisches Telefon) wird zum Anschluss ein S0-Bus (vieradrig) oder eine systemspezifische Schnittstelle wie die zweiadrigen Schnittstellen Up0 und UpN verwendet.

Mehrere Telefonanlagen können miteinander vernetzt werden und ein Corporate Network bilden. Die Vernetzung erfolgt hierbei mittels Standleitung, Wählleitung oder Richtfunk. Zur Steuerung des Verbindungsauf- und abbaus und der Übermittlung der Nutzsignale werden bei Telefonanlagen des gleichen Hersteller meistens systemspezifische Kommunikationsprotokolle eingesetzt. Zur Vernetzung von Telefonanlagen unterschiedlicher Hersteller muss ein Protokoll eingesetzt werden, welches beide Anlagen beherrschen. Hierbei kommt in der Regel das standardisierte QSIG-Protokoll (Signalisierung am Q-Referenzpunkt) zum Einsatz.

In den vergangenen Jahren haben auch Telefonanlagen mit LAN-Anschluss sowohl für die Nutzung von IP-Telefonie als anlageninterne Endgeräte als auch zur Vernetzung von mehreren Nebenstellenanlagen über Internet an Popularität gewonnen.

Diverses


Telefonanlagen werden je nach Verwendungszweck auch unterschiedlich bezeichnet:
  • Nebenstellenanlage, wenn die Telefonanlage als private Vermittlungsanlage eingesetzt wird (innerhalb einer Firma oder zu Hause).
  • TK-Anlage (Telekommunikationsanlage)
  • TVA (Telefonvermittlungsanlage)
  • PBX (Private Branch Exchange)
  • PABX (Private Automatic Branch Exchange)
  • Centrex, wenn ein öffentlicher Telefonanbieter Telefonanlagen-Funktionen zur Verfügung stellt.

Kommunikationstechnik | Vermittlungstechnik

Pbx | Private branch exchange | PBX | Private Automatic Branch eXchange | PBX | PBX | PBX | Учрежденческая АТС

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Telefonanlage".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld