Der Tegeler See liegt im Berliner Bezirk Reinickendorf (Berlin-Tegel). Der nach dem Müggelsee zweitgrößter See Berlins wird vor allem von Seglern, Motorbootfahrern, und Ausflugsdampfern wie Moby Dick oder dem Raddampfer Havel Queen befahren. Der Anteil der Uferstellen, an denen man baden kann, ist verhältnismäßig gering. Das Freibad Tegel am Westufer kostet Eintritt. Am Nordufer, der Greenwichpromenade, gibt es eine lange Baumallee mit Bänken und einem Spielplatz. Es schließt sich nördlich an die Promenade die Tegeler Hafenbrücke (Sechserbrücke genannt) an, die die Zufahrt zum 1908 als Verbreiterung der Mündung des Tegeler Fließes gebauten Tegler Industriehafens überspannt. Große Teile des Ostufers sind in der Hand von Bootsvereinen und öffentlich nicht zugänglich.
Im Tegeler See liegen die Inseln Lindwerder auch bekannt durch Wernher von Braun, Raketenforschung, Scharfenberg, eine Schulinsel mit Internat, Reiswerder, Baumwerder, Hasselwerder, Valentinswerder und Maienwerder, auf denen sich teilweise Kleingartenkolonien befinden, sowie die im Nordwesten in den See ragende Halbinsel Reiherwerder mit der Borsig-Villa Reiherwerder.
Siehe auch: Liste der Seen in Deutschland, Liste der Seen (Brandenburg-Berlin)
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