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TUHH, Hamburg, Germany, Technikum.JPG | TUHH, Hamburg, Germany, pond, from east.JPG | TUHH,_Hamburg,_Germany,_pond,_from_south.jpeg | TUHH,_Hamburg,_Germany,_pond,_from_north.jpeg | TUHH,_Hamburg,_Germany,_Library.jpeg | TUHH,_Hamburg,_Germany,_Mensa.jpeg | TUHH,_Hamburg,_Germany,_SBS95_Kurzseite und Audimax 1.jpeg | TUHH,_Hamburg,_Germany,_NIT_2.jpeg Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ist die zweite Universität Hamburgs. Sie liegt im Bezirk Hamburg-Harburg. Die korrekte englische Bezeichnung ist Hamburg University of Technology.

Rund 100 Professoren unterrichten die circa 4.900 Studenten (Stand 2005). Amtierender Präsident ist seit dem 1. April 2005 Edwin Kreuzer. Vizepräsidenten sind zur Zeit Prof. Dr. Ulrich Killat (Lehre) und Prof. Dr. Hermann Rohling (Forschung).

Geschichte


Die Technische Universität Hamburg-Harburg wurde 1978 mit dem Ziel, den Strukturwandel der Region zu fördern, gegründet. Rund zwei Jahre nachdem 1980 die Forschungstätigkeit aufgenommen wurde, begann 1982/83 die Lehrtätigkeit. Nachdem in den ersten Jahren noch Vorlesungen in Kneipen gehalten wurden, hat die TUHH inzwischen mehrere Gebäude in Eigenregie gebaut. Darunter auch ein Audimax, das 700 Studenten Platz bietet.

1998 wurde zusammen mit mehreren Unternehmen das Northern Institute of Technology (NIT) gegründet. Zur Zeit studieren dort 70 Studenten aus 42 Nationen. Diese haben die Möglichkeit, parallel zu ihrem Studium an der TUHH, einen Master of Business Administration MBA zu erlangen. Auch sonst ist TUHH jetzt eine sehr internationale Universität. Im Sommersemester 2004 waren 28% der Studenten an der TUHH Bürger eines anderen Landes als Deutschland.

Im Sommer 2005 wurden zwei neue Gebäude fertiggestellt, in ihnen sind nun die Schiffbauer und die Stadtplaner untergebracht. Diese waren vorher noch im Lämmersieth in Wandsbek und in der Woellmerstraße in Harburg untergebracht. Die Stadtplaner werden ihr Gebäude aber voraussichtlich bald wieder verlassen müssen, da sie Teil der neuen HafenCity Universität sind. Diese wird ihren Sitz in der HafenCity haben. Bis zur Fertigstellung der Gebäude in der Hafencity ca. 2009 werden die Stadtplaner aber weiterhin die Räumlichkeiten der TUHH nutzen können.

Die 1982 eingerichtete hochschuleigene Technologietransferstelle wurde 1995 als erste ihrer Art in Deutschland in eine eigene Gesellschaft ausgegründet (TUHH-Technologie GmbH, seit 2004: TuTech Innovation GmbH) und ist ein öffentlich finanzierter Dienstleister für Hamburger Hochschulen und im Hochschulumfeld entstandene Startup- Unternehmen.

Campus


Die Gebäude der TUHH sind fast alle zwischen der Schwarzenberg- und der Eißendorferstraße zu finden. Einzige Außenstellen sind in der Harburger Schlossstraße und im Schlossmühlendamm.

Die Denickestraße teilt den eigentlichen Campus in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Der südliche Teil ist in einen Park eingebettet. Hier findet man unter anderem drei Teiche. Der nördliche Teil ist fast vollständig gepflastert.

Die Mensa befindet sich an der Denickestraße, gegenüber von der Bibliothek. Des Weiteren ist ein kleines Cafe im NIT angesiedelt.

Gebäude


Ein paar der Gebäude haben im Laufe der Jahre Eigennamen erhalten. So wird das langestreckte Gebäude Schwarzenbergstraße 95 Lindwurm genannt. Andere Gebäude haben Namen wie Tortenstück (Audimax I) oder Badewanne. Das Gebäude Kasernenstraße 10 wird Barrake genannt, es steht der Studierendenschaft zur Verfügung.

Mensa


Die Mensa wurde 1992 eröffnet und bot damals 120 Plätze. 1998 wurde ein Wintergarten angebaut und die Kapazität auf 420 Plätze erweitert. Die Mensa der TUHH wurde von einer Köchin in einem Abendblatt Artikel gelobt und scheint nach dem Test eine der wenigen Mensen in Hamburg zu sein, die eine gute Küche bietet.

Diplomstudiengänge


Die TUHH bietet folgende Diplomstudiengänge an:
  • Elektrotechnik
  • Biotechnologie-Verfahrenstechnik
  • Verfahrenstechnik
  • Maschinenbau
  • Bauingenieurwesen und Umwelttechnik
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Informatik-Ingenieurwesen
  • Schiffbau
  • Stadtplanung (seit dem 1. Januar 2006 Teil der Hafen City University)

Die Diplomstudiengänge an der TUHH werden im Moment im Rahmen des Bologna Prozesses reformiert. Die Studienpläne werden also nach dem ECTS-Punktesystem gestaltet. Der Regelabschluss soll ein Master of Science sein, es soll außerdem die Möglichkeit geben mit einem beschäftigungsfähigen Bachelor die Universität nach sechs Semestern zu verlassen.

Diplomstudiengänge im Hauptstudium


Die folgenden Studiengänge können nur mit bereits abgeschlossenem Vordiplom begonnen werden:
  • Materialwissenschaft
  • Mechatronik/Joint-Curriculum Mechatronik
  • Mediziningenieurwesen

Die TUHH bietet außerdem zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge an und ist an mehreren hochschulübergreifenden Studiengängen beteiligt. Dazu zählt u.a. der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (HWI).

11. September 2001


Seit dem Herbst 2001 wird die TUHH mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Verbindung gebracht, da Mitglieder der sogenannten Hamburger Zelle an der TUHH studierten und dort eine Islam-Arbeitsgemeinschaft unterhielten. Bekanntester Vertreter jener Gruppe war Mohammed Atta, vermutlicher Anführer der Attentäter, der von 1993 - 1999 Stadtplanung studierte.

Die Räume, die von der Islam-AG benutzt wurden, beherbergen heute die Aktionsgruppe gegen Studiengebühren.

Weblinks


Universität in Deutschland | Bildung und Forschung in Hamburg | Bezirk Hamburg-Harburg

Technische Universität Hamburg-Harburg | Τεχνικό Πανεπιστήμιο Αμβούργου - Αρβούργο | TUHH

 

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