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|---|---|
| Technische Universität Dresden | |
| Dresden University of Technology | |
| Rektor: | Prof. Hermann Kokenge |
| Kanzler: | Dr. Undine Krätzig (kommissarisch) (seit 1. Januar 2006) |
| Gründungsdatum: | 1828 / 1961 |
| Ort: | Dresden, Deutschland |
| Trägerschaft: | Öffentlich |
| Budget: | 500 Mio. EUR (2004) |
| Drittmittel: | 108 Mio. EUR (2004) |
| Semesterbeitrag: | 137,60 EUR (WS 2006/07) |
| Studiengebühren: | n/a |
| Fakultäten: | 14 |
| Studiengänge: | 126 |
| Aufbaustudiengänge: | 20 |
| Stiftungsprofessuren: | 13 |
| immatrikulierte Studenten: | 34.993 (2006) |
| Mitarbeiter: | 4232 (2006/ ohne med. Fakultät) |
| davon Professoren & Dozenten: | 438 (2004) |
| Bautyp: | Urbanuniversität |
| Anschrift des Rektorats: | TU Dresden 01062 Dresden |
| Offizielle Website: | www.tu-dresden.de |
| Offizielle E-Mail: | |
Die Technische Universität Dresden ist mit etwa 35.000 Studierenden und mehr als 4000 Mitarbeitern die größte Hochschule der Stadt Dresden, die größte Volluniversität des Freistaats Sachsen und die größte Technische Universität in Deutschland. Ihr Studienangebot übersteigt dabei das vergleichbarer Universitäten wie der Technischen Universität Berlin oder der Technischen Universität München, die sich mehr auf die rein technischen Fächer konzentrieren. Mit 126 Studiengängen hat sie eines der breitesten Fächerspektren in Deutschland.
Die Bezeichnung „Technische Universität Dresden“ (TUD) existiert erst seit 1961, die Geschichte der Universität reicht jedoch fast 200 Jahre zurück. Damit ist sie eine der ältesten technischen Hochschulen und eine der ältesten Universitäten im heutigen Sinne des Begriffs. Sie gehört seit 2001 zur Vereinigung der 9 wichtigsten Technischen Universitäten Deutschlands TU 9.
1828 wurde die „Königlich-Technische Bildungsanstalt Sachsen“ gegründet, um für die zunehmende Industrialisierung Fachkräfte in technischen Bereichen wie Mechanik, Maschinenbau und Schiffskonstruktion ausbilden zu können. Gründungsdirektor war Wilhelm Gotthelf Lohrmann, der die Anstalt in einem Pavillon auf der Brühlschen Terrasse aufbaute. Lohrmann leitete seit 1827 den Mathematisch-Physikalischen Salon der Königlichen Kunstsammlungen.
1815 wurde die Chirurgisch-Medizinische Akademie zu Dresden gegründet, deren Gründungsmitglied Carl Gustav Carus auch namensgebend für die medizinische Fakultät ist, die sich aus der Akademie entwickelte. Im folgenden Jahr wurde die 1811 in Tharandt durch Heinrich Cotta gegründete Forstlehranstalt zur „Königlich-Sächsischen Forstakademie“ ernannt. Heute bildet diese Anstalt die Fachrichtung Forstwissenschaften der Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften.
Eine der wichtigsten Charaktere dieser Zeit war Andreas Schubert, der im Alter von 20 Jahren an der gerade gegründeten Schule lehrte und 1832 sowohl an der benachbarten Bauschule der Akademie der bildenden Künste als auch an der Technischen Bildungsanstalt zum Professor berufen wurde. Schubert kann dabei als Universalgenie der Ingenieurwissenschaften bezeichnet werden: Er konstruierte unter anderem Dampfschiffe, die „Saxonia“ (eine der ersten Dampflokokomitiven in Deutschland) und die Göltzschtalbrücke. Daneben war er auch schon früh als Unternehmer tätig und folgte später als vierter Direktor der Bildungsanstalt.
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Hermann Krone der als Begründer der Landschaftsfotografie zur Fotografie an der Hochschule lehrte und der Unternehmer Richard Hüttig begründeten die Tradition der Hochschule und Dresdens als fototechnisches Zentrum.
Nach dem die Hochschule schon im 19. Jahrhundert in immer größere Räumlichkeiten umziehen musste, begann zur Jahrhundertwende der Aufbau des endgültigen Campusgeländes in der Südvorstadt unterhalb von Räcknitz. Eines der repräsentativsten Gebäude dieser Anlage ist der gegenwärtig Beyerbau genannte Bau mit Observatorium. Der 1902 zum Professor für „physiologische Chemie und allgemeine Physiologie“ berufene Arthur Schloßmann gründete in Dresden zusammen mit dem Unternehmen Karl August Lingner einen Ursprungskern des Universitätsklinikums.
In den 1920er Jahren wirkten an der jungen Hochschule auch bekannte Wissenschaftlern in den nichttechnischen Fächern, so Victor Klemperer der 1920 als Professor für Romanistik berufen wurde.
Der Wiederaufbau der Hochschule nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 beginnt mit den eher untypischen Fakultäten für Pädagogik und kommunale Wirtschaft unter dem Maschinenbaugelehrten Enno Heidebroek.
1950 wurde die bis in die Gegenwart einzigartige Fakultät für Verkehrswissenschaften gegründet. Gründungsdekan dieser Fakultät war der später zwischenzeitliche (und parteilose) Verkehrsminister der DDR Hans Reingruber. Ab 1953 bis zu seinem Tod 1964 lehrte und forschte er wieder an der 1952 ausgegliederten eigenständigen Hochschule für Verkehrswesen.
Heinrich Barkhausen baut nach dem Krieg sein Institut für Schwachstromtechnik wieder auf. Barkhausen wurde bereits 1911 an die Technische Hochschule gerufen und gehört zu den bekanntesten Elektrotechnikern der TH. Auf Barkhausens Arbeit an der TH in der Transistortechnik, an der er zuletzt beteiligt war, fußt der heute Stellenwert der Mikroelektronik in Dresden. Unterstützend wurde 1951 die Fakultät Maschinenbau und Elektrotechnik geteilt.
Die historische Struktur der Fakultäten wurde 1968 im Rahmen der 3. Hochschulreform so gut wie aufgelöst, an ihre Stelle traten die 22 neu gegründeten Sektionen. 1986 wurde die Ingenieurhochschule Dresden (IHD) mit der TU Dresden vereinigt und bildete zusammen mit der Sektion 8 - Informatik - das Informatikzentrum des Hochschulwesens der DDR, aus dem Ende 1990 die Fakultät „Informatik“ gegründet wird.
Der erste freigewählte Rektor der Technischen Universität Dresden wurde 1990 Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr.-Ing. E. h. Günther Landgraf. Er hatte an der Entwicklung der TU Dresden nach der Wendezeit maßgeblichen Anteil. Bis 1994 wurde die Verwaltung der Universität umgestellt und die bis in Gegenwart erhaltenen Fakultäten begründet. Die Strukturen der Fakultäten sind uneinheitlich aber überwiegend in Institute untergliedert. Außnahme davon ist die wirtschaftwissenschaftliche Fakultät, die sich nur in Fachbereiche unterteilt. Die Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaft unterteilt sich in die drei Fachrichtungen mit je eigenen Verwaltungen und Instituten.
Außerdem gehören noch sogenannte An-Institute zur Technischen Universität Dresden.
Kürzungen und Umstrukturierungen zeichnen sich jedoch durch die sächsischen Hochschulreformen bereits ab, gegen die im Jahre 2002 groß angelegte Proteste stattfanden. 2003 wurde das 175-jährige Jubiläum der Universität gefeiert und das neue Hauptgebäude der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek auf dem Hauptcampus eingeweiht. Am 18. Oktober 2005 starb der damals amtierende Kanzler Alfred Post, der sich maßgeblich für die Umwandlung der TU Dresden in eine Stiftungsuniversität eingesetzt hatte.
Insbesondere zur Ansiedlung von großen Investitionen gilt die Universität neben Subventionen als wichtiger Standortfaktor. Sie ergänzt die für Unternehmen wichtigen Forschungsinstitute der angewandten Forschung und schließt als Technische Universität die Lücke zur Grundlagenforschung. Die zukünftige Leistungsfähigkeit der Region Dresden hängt direkt von den Erfolgen der Universität ab.
Wichtige Projekte und Einrichtungen dafür sind die Kinderuniversität, die „Nacht der Wissenschaften“ sowie weitere Veranstaltungen und Einrichtungen wie die „Dresdner Bürgeruniversität“.
Das Streben der Universitätsleitung nach mehr finanzieller Freiheit durch Modelle der Stifungsuniversität wird in Dresden aufmerksam als „Spiel gegen die von der anderen Elbseite“ (Die Landesregierung sitzt im Regierungsviertel in der Inneren Neustadt) verfolgt.
Der Campus der Universität befindet sich bis auf wenige Ausnahmen im Stadtgebiet Dresdens. Der Hauptcampus liegt südlich des Zentrums überwiegend zwischen Nöthnitzer Straße, Fritz-Foerster-Platz und Münchner Platz, die Medizinische Fakultät (Fetscherstraße) und die Fakultät für Informatik (Hans-Grundig-Straße) liegen noch in der Johannstadt. Ein weiterer großer Standort der TU ist im Stadtteil Strehlen zwischen Weberplatz und Wasaplatz. Hier sind hauptsächlich die Philosophische Fakultät sowie die Fakultät Erziehungswissenschaften untergebracht.
Die Fakultät für Forstwissenschaften befindet sich in der südlichen von Dresden gelegenen Stadt Tharandt. Auch außerhalb von Dresden befindet sich das „Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten“ in Pirna-Copitz.
Im Öffentlichen Personennahverkehr bringen die Dresdner Verkehrsbetriebe die größte Transportleistung an der Universität. Die Buslinie 61, die den Campus nördlich tangiert, verbindet die zentralen Einrichtungen am Fritz-Förster-Platz, die Universitätsbibliothek und die Wohnquartiere und ist somit in Stoßzeiten auch bei dreiminütiger Taktfolge an der Kapazitätsgrenze ausgelastet. Richtung Norden sprich Innenstadt verbinden die Buslinie 72 und 76 den Campus mit dem Hauptbahnhof und sind ebenfalls stark belastet. Die Straßenbahnlinien 3 und 8 tangieren den Campus an dessen westlichem Ende und verbindet ihn ebenfalls mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt. Daneben verkehren noch Überlandbusse, die Dresden mit Dippoldiswalde und Altenberg verbinden.
Die Fakultät in Tharandt ist mit der S-Bahnlinie 3 oder Regionalzügen erreichbar. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof beträgt zwischen 15 und 20 Minuten.
Voraussichtlich ab Wintersemester 2006/07 wird die Fakultät Informatik in ihr neues Gebäude an der Nöthnitzer Straße auf den Hauptcampus umziehen. Ihr altes Gebäude wird künftig von der Berufsakademie Dresden genutzt, sofern sich der Neubau als ausreichend groß erweist.
In den letzten 15 Jahren wurde die Technische Universität um einige zentrale Einrichtungen erweitert. So wurde mit dem Hörsaalzentrum eine Einrichtung geschaffen, die die Kapazität in der Lehre erhöhen soll. Das Hörsaalzentrum bietet insgesamt 3 469 Sitzplätze in 11 Seminarräumen und davon 2 765 Sitzplätze in sechs Hörsälen. Auch das Auditorium Maximum mit fast 1 000 Sitzplätzen befindet sich im Hörsaalzentrum. Das Hörsaalzentrum liegt am Fritz-Förster-Platz zentral auf dem Hauptcampus.
Mit der Zusammenlegung der einzelnen Bibliotheken zur Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek erhielt der Campus eine der größten Bibliotheken Deutschlands. Als Universitätsgebäude stellt dieser Bau Arbeitsraum in Form von Gruppenarbeitsräumen und Carrels zur Verfügung. Zahlreiche Zweigbibliotheken befinden sich aber noch in den Fakultäten.
Die Alte Mensa befindet sich südlich am Hauptcampus, wird aber derzeit vollständig erneuert und soll nach Fertigstellung auch als repräsentatives Gebäude für Empfänge und ähnliches genutzt werden können. Um die Kapazität während des Umbaus halten zu können, wurden zwei Mensen in Großzelten errichtet. Eine weitere Mensa befindet sich im Komplex der Universitätsbibliotheken am östlichen Ende des Hauptcampus.
Für die beiden ausgelagerten Standorte am Universitätsklinikum und in Tharandt existieren ebenfalls kleinere Mensen. Alle Mensen werden vom Studentenwerk Dresden betrieben. TU-Studenten können auch die Mensen anderer Hochschulen in Dresden nutzen. Auf Grund der räumlichen Nähe ist insbesondere die Mensa der HTW relevant, die nur etwa 650 Meter von der „Neuen Mensa“ entfernt liegt. In allen Mensen des Studentenwerks existiert ein System zur bargeldlosen Zahlung.
Die Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften ist mit 4.298 Studenten die größte Fakultät gemessen an der Studierendenzahl. Sie enthält aber auch das gesamte naturwissenschaftliche Spektrum und Mathematik. Sie gliedert sich in die Fachrichtungen Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Psychologie. Jede Fachrichtung fasst einzelne Lehrstühle in Instituten zusammen. Die einzelnen Fachrichtungen befinden sich östlich der Bergstraße. Für die Fachrichtung Biologie wurde bis 2006 ein Neubau errichtet.
Die Philosophische Fakultät gliedert Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Kunstwissenschaft, Musikwissenschaft sowie Theologie in Institute. An ihr studieren 3.485 Studenten. Die Fakultät nimmt auch die Lehramtsausbildung für die sozialwissenschaftlichen Schulfächer und Ethik vor.
An der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften studierten 3.215 Studenten. Die Fakultät gliedert sich in die fünf Institute für Germanistik, Romanistik, Anglistik und Amerikanistik, Slavistik und Klassische Philologie. Neben den Bachelor-, Diplom- und Magisterstudiengänger findet an der Fakultät die Lehramtsausbildung für die sprachlichen Schulfächer statt.
An der Fakultät Erziehungswissenschaften studierten 2.075 Studenten. Neben dem Diplomstudiengang Sozialpädagogik findet an dieser Einrichtung die zentrale Lehramtsausbildung statt. Ihr Hauptsitz befindet sich am nordöstlichen gelegenen Weberplatz an der Grenze zum Stadtteil Strehlen.
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Die Juristische Fakultät, an der noch 933 Studenten eingeschrieben waren, soll in Zukunft geschlossen werden und kann daher keine neuen Studenten mehr immatrikulieren. Die Fakultät gliedert sich in sechs Institute von denen zum Charakter der Technischen Universität vor allem das „Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht“ mit dem Schwerpunkt der Gewerblichen Schutzrechte des Bürgerlichen Rechts auf Technologien wichtig scheint.
An der Fakultät Wirtschaftswissenschaften studierten 2.842 Studenten. Die Fakultät besitzt keine Institute sondern gliedert sich in die Fachbereiche Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Statistik/Ökonometrie und Wirtschaftspädagogik. An ihr findet neben den wirtschaftswissenschaftlichen Diplomstudiengängen die Lehramtsausbildung für Berufsschulen statt. Bekannte Professoren der Fakultät sind Christian von Hirschhausen der einen Lehrstuhl für Energiewirtschaft inne hat und im wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wirkt sowie der Finanzwissenschaftler Helmut Seitz.
An der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik studierten 2.288 Studierende. Sie gliedert sich in 13 Institute und bildet mit dem Institut Halbleiter- und Mikrosystemtechnik und dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik die wichtigste Schnittstelle der Technischen Universität zu Halbleiterindustrie und -forschung in Dresden („Silicon Saxony“).
An der größten ingenieurwissenschaftlichen Fakultät Maschinenwesen studierten etwa 4.140 Studenten Maschinenbau, Verfahrenstechnik oder Werkstoffkunde. Sie bildet zudem das Zentrum zahlreicher interdiziplinärer Studiengänge. Gegliedert ist die Fakultät in 19 Institute.
Die Fakultät Bauingenieurwesen war an ihren 757 Studenten gemessen die kleinste Fakultät an der Universität. Sie kann geschichtlich aber als Urkern der Universität betrachtet werden. Derzeit ist sie in 11 Institute gegliedert. Den Hauptsitz hat sie im repräsentativen Beyerbau.
Die Fakultät Architektur untergliedert sich in sechs Institute. An ihr studierten 1.410 Studenten Architektur oder Landschaftsarchitektur.
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Die Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" mit ihren 1.536 Studenten gilt als einzige universitätere Einrichtung der Verkehrswissenschaften in Deutschland. In Tradition des Ökonomen Friedrich List betrachtet die Fakultät Verkehr auch aus Sozialwissenschaftlicher Sicht am „Institut für Wirtschaft und Verkehr“ und besitzt dort eine breite Schnittstelle zur Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Andere interdiziplinäre Schwerpunkte verbinden das Verkehrsingenieurwesen mit anderen Ingenieurwissenschaften wie Mechatronik, Maschinenbau und Elektrotechnik.
An der in drei Fachrichtungen geteilten Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften studierten 2.914 Studenten. Die Fachrichtungen Geo- und Hydrowissenschaften befinden sich auf dem Hauptcampus während sich der Fachbereich Forstwissenschaft in Tharandt südlich von Dresden befindet. Die Fakultät war in Tharandt direkt selber vom Hochwasser 2002 betroffen und erforscht seit dem an Versuchsanlagen das Überschwemmungsverhalten von Nebengewässern des Erzgebirges. Der Verläufer der Fachrichtung Forstwissenschaften, die Königlich-Sächsischen Forstakademie wurde 1816 von Heinrich Cotta am Tharandter Wald, gegründet.
Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus besitzt einen eigenen Campus, der sich an die Anlagen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus anschließt. Benannt ist sie nach dem Mediziner und Künstler Carl Gustav Carus. An ihr studierten 2.195 Studenten Medizin oder Zahnmedizin. Seit dem 1. Juli 1999 sind Fakultät und Universitätsklinikum rechtlich getrennt; das Klinikum ist seit dem eine Anstalt des öffentlichen Rechts in Besitz des Freistaats. Die TU Dresden gehört damit neben der TU München und der RWTH Aachen zu den wenigen Technischen Universitäten mit angegliedertem Universitätsklinikum. Die medizinische Fakultät ist eines von 12 Partnerinstituten der Harvard Medical School und wird vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft als Reformfakultät gefördert.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Technische Universität durch mehrere Sonderforschungsbereiche und ein Forschungszentrum. In allen Fällen arbeitet die TU dabei interdiziplinär und mit Forschungsinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft und/oder der Leibniz-Gemeinschaft zusammen.
Im Juni 2006 einigte sich die TU Dresden mit dem Halbleiterspeicherhersteller Qimonda vertraglich für die Gründung eines weiteren Labors zur Entwicklung von nanoelektronischen Komponenten mit dem Namen „Nanoelectronics Materials Lab“, das in Form einer gemeinnützigen GmbH gegründet wird.
Die beiden Sonderforschungsbereiche zu „Textilverstärkten Verbundkomponenten für funktionsintegrierende Mischbauweisen bei komplexen Leichtbauanwendungen“ und zu „Textilen Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung“ beschäftigen mit Textilfasern in Verbundwerkstoffen und deren Anwendung in Massivbausystemen.
Die medizintechnische Forschung wird vor allem zusammen mit dem Forschungszentrum Rossendorf betrieben. Es geht dieser vor allem um Strahlenbehandlungs- und -diagnoseverfahren.
Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist über eine Niederlassung des Ifo Institut für Wirtschaftsforschung mit der volkswirtschaftlichen Entwicklung der Neuen Bundesländer befasst. Der Bereich Volkswirtschaftslehre gilt als besonders forschungsstark.
Auch innerhalb Sachsens lässt sich noch einmal in 12.351 (59,9%) Studenten aus Dresden selbst, 2.934 (14,2%) aus dem Ballungsraum und 5.335 (25,9%) aus anderen Teilen des Bundeslandes unterscheiden.TU Dresden - Zahlen und Fakten 2005/2006 *
3.442 internationale Studenten sind an der TU Dresden eingeschrieben. Die meisten ausländischen Studenten kommen aus Europa (1527), gefolgt von Asien (1404) und Amerika (170). Nach Ländern geordnet kommen die meisten aus China (710), Polen (294), Vietnam (196), Bulgarien (160) und Russland (154).Ausländische Studenten an der TU Dresden * Andere ausländische Studenten stammen vor allem aus osteuropäischen Staaten, wie der benachbarten Tschechischen Republik oder der Ukraine. Durch das ERASMUS-Programm kommen Studenten aus ganz Europa nach Dresden.
Um diese Studenten in Dresden zu integrieren und ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, führt die „Erasmus-Initiative TU Dresden“ während des Semesters eine Vielzahl von Aktivitäten durch. Die Veranstaltungen sind für alle Studenten offen (auch für Nicht-Erasmus-Studenten) und dienen dem Kennenlernen der Kultur und der Umgebung der Stadt Dresden.
Mit dem LinkPartnerProgramm (LPP) existiert eine weitere studentische Initiative, die Kontakte zwischen internationalen und deutschen Studenten vermittelt.
Zusätzlich ermöglicht die TU ihren Studenten eine international akkredierte Fremdsprachenausbildung in den jeweiligen Fachrichtungen (Abschluss: UNIcert).
Auf englisch wird die Universität Dresden University of Technology genannt.
Technische Universität Dresden
Dresden University of Technology | Technische Universität Dresden | Université de technologie de Dresde | Дрезденский технический университет
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