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Die Umwandlung der technischen Hochschulen (TH), die meist seit 100 bis 200 Jahren bestehen, in technische Universitäten (TU) erfolgte in den 70ern und 80ern und brachte ihnen neben dem seitens der Politik und Wirtschaft gewünschten Prestigegewinn auch einen stärkeren Anteil an Grundlagenforschung und die Ergänzung um begleitende Fächer, z. B. aus den Bereichen Philosophie, Kommunikationswissenschaft, Management und Werbung, Soziologie und Volkswirtschaft. Die Technische Hochschule Berlin wurde 1946 auf Veranlassung der englischen Militäradministration als Technische Universität Berlin mit humanistischer Neuausrichtung neugegründet. Beispiele für technische Hochschulen, die sich nicht in technische Universität umbenannt haben, sind die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen und die Universität Karlsruhe (TH), sowie die zwei Schweizer Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne.

Die neun größeren der technischen Universitäten Deutschlands haben sich in einer Initiative TU 9 zusammengeschlossen, die sich insbesondere bei den anstehenden europaweiten Vereinheitlichungen der Abschlüsse – Stichwörter Bachelor oder Diplom? und Bologna-Prozess – öffentlichkeitswirksam zu Wort meldet.

Fakultäten oder Abteilungen


Die übliche Untergliederung einer technischen Universität folgt den „klassischen“ Ingenieurfächern:

Ab etwa 1975 kamen die folgenden Fächer hinzu:

Außerdem bildeten sich auch etliche interdisziplinäre Studiengänge heraus:

Siehe auch


Weblinks


Akademische Bildung | Studium | Universität

Technická univerzita

 

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