Als Techniker oder Technikerin bezeichnet man allgemein eine Person, die in einem technischen Beruf tätig ist. Oft werden pauschal auch Ingenieure oder beispielsweise "Servicetechniker" als Techniker bezeichnet. Streng genommen sind Techniker jedoch Personen mit Abschluss an einer Fachschule für Technik in Verbindung mit einer vorgeschrieben praktischen Berufserfahrung.
Erforderlich zum Besuch einer Technikerschule in Deutschland sind:
Die Ausbildung umfasst eine Gesamtstundenzahl von mindestens 2.400 Stunden, abzuleisten in
Neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde und Mathematik werden vor allem fachspezifische Fächer gelehrt. Dabei schließen einige bereits nach 2 (bzw. 4) Semestern ab und die erreichte Note wird ins Abschlusszeugnis übernommen. Die Schule schließt im letzten Semester mit den Technikerprüfungen ab, welche von den Schulen selbst erstellt werden. Als Prüfungsfächer werden von der Schule 4 Fächer ausgewählt.
Nach Abschluss des vierten bzw. achten Semesters (Vollzeit bzw. Teilzeit) besteht in vielen Bundesländern die Möglichkeit durch eine Zusatzprüfung in Mathematik eine Fachhochschulreife zu erhalten, welche (teils nur eingeschränkt) zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt. In einigen Bundesländern wird derzeit die Fachhochschulreife auch automatisch mit erfolgreichem Abschluss erworben.
Die bestandene Techniker-Prüfung berechtigt zum Tragen der Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Technikerin/Staatlich geprüfter Techniker oder auch Staatlich geprüfter Optiker (in einigen Bundesländern für den Bereich Augenoptik).
Es gibt staatliche und private Techniker-Schulen, bei den staatlichen Schulen in Baden-Württemberg und den Privaten muss Schulgeld entrichtet werden. Viele Schulen bieten nicht alle möglichen Ausbildungszweige an, einige konzentrieren sich auf bestimmte Schwerpunkte. Des Weiteren muss eine Mindestzahl an Schülern erreicht werden, um einen Zweig zu eröffnen, was mittlerweile an vielen kleinen Schulen zur Nichteröffnung führt. Schulen, die eine Fortbildung zum Staatlich anerkannten Techniker (statt geprüften) anbieten, weichen meist von den Staatlich vorgegebenen Inhalten zu stark ab. Eine bundesweite Anerkennung ist dann nicht unbedingt gegeben.
Die Industrie wertet die Qualifikation eines staatl. gepr. Technikers zwischen Meister und Ingenieur, wobei der Techniker durch seine meist vorausgegangene praktische Berufsausbildung sofort ohne lange Einarbeitung in der Wirtschaft eingesetzt werden kann. Auch sein praktisches Denken ist in vielen Bereichen von Vorteil.
Einige Zweige (mit den im Laufe der Ausbildung zu wählenden Schwerpunkten) sind:
Es gibt in der Schweiz verschiedene Fachrichtungen des Technikers, z/B.:
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