Als Teamfähigkeit wird die Handlungskompetenz bezeichnet, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen. Sie wird im Bezug auf die Soziale Kompetenz ausgedrückt. Eine formelhafte personalwirtschaftliche Definition des Begriffes existiert nicht, dennoch zählt das Kriterium der Teamfähigkeit häufig zu den wesentlichen Entscheidungskriterien bei Stellenbesetzungen in Unternehmen.
Es ist zu berücksichtigen, dass die individuelle psychologische Ausprägung der emotionalen Intelligenz im Grunde für jeden Menschen eine bestimmte Eignung zur Mitarbeit in einem Team zuweist und die eigentliche Frage darin besteht, an welcher Stelle bzw. in welcher Funktion eine Eignung für die Mitarbeit in einer Gruppe konkret vorliegt und nicht, ob der Mensch in einer bestimmten Teamfunktion optimal wirken kann.
Die tatsächliche Relevanz des Begriffes für Mitarbeiter und Führungskräfte wird in modernen Arbeitsumgebungen, bei Gruppenfertigung, der Mitwirkung in einem Buying-center oder Selling-center bzw. in der Projektarbeit deutlich. Da beinahe jeder Mensch zur sozialen Interaktion fähig ist und seine persönlichen Kompetenzen in ein Team einbringen kann, bemisst sich die konkrete Teamfähigkeit weniger an der als allgemein relevant betrachteten Anpassungsfähigkeit in Konfliktsituationen, sondern eher daran, wie gut sich der Einzelne über seine Stärken und Schwächen in arbeitsteiligen Situationen bewusst ist und diese von sich aus kommuniziert.
Im Bereich der Führungsqualitäten:
Wesentliche Bestandteile des Entwicklungsprozesses zur Teamfähigkeit sind hierbei im Sport z.B. Übungen und Wettkämpfe, in denen die Teams in Konkurrenz zueinander treten, als Teams kooperieren und sich dennoch als Teil eines größeren Teams bzw. als Teile einer Mannschaft verstehen. Der im Prinzip unlösbare Widerspruch zwischen Kooperation und Konkurrenz ist damit nicht aufgehoben. Die Anforderungen an die Kooperationsfähigkeit (Bestehen im Miteinander) und die Notwendigkeit von Konkurrenzfähigkeit (Bestehen im Gegeneinander) verhindert hierbei, dass es zu einer entwicklungshemmenden persönlichen Stagnation bzw. ruinösen Rivalitätshaltung innerhalb der Mannschaft kommt.
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