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(Stand 31. Dez. 2005)
Tatabánya
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Landkarte Stadtwappen
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Kom.png Wappen von Tatabánya-neu.jpg
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Basisdaten
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Staat: Ungarn
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Komitat: Komárom-Esztergom
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Höhe: 230 m ü. NN
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Fläche: 91,45 km²
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Einwohner: 71 154 (2005)
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Bevölkerungsdichte: 804 Einwohner je km²
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Postleitzahl: 2800
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Vorwahl: 0036/34
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Website: www.tatabanya.hu
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Politik
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Bürgermeister: János Bencsik (FIDESZ)
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Stadtverwaltung: Fő tér 6, 2800 Tatabánya

Tatabánya * (deutsch Totiserkolonie) ist eine etwa 73.500 Einwohner zählende Stadt und Sitz des Komitats Komárom-Esztergom im Nordwesten Ungarns. Die Stadt liegt 52 km westlich von Budapest. Durch ihre Lage ist sie ein Verkehrsknotenpunkt. Die Autobahn M1 (E60, E75) WienBudapest berührt, die Eisenbahnlinie Wien–Budapest führt durch die Stadt.

Stadtteile heute


Tatabánya ist in sechs Stadtteile eingeteilt:
  • Alsógalla (Untergalla)
  • Újváros (Neustadt)
  • Bánhida
  • Kertváros (Gartenstadt)
  • Dózsakert (Dózsagarten)
  • Felsőgalla (Obergalla)

Geschichte


Nicht nur aus der Urzeit sind hier Spuren von Menschen zu finden, auch die Völker der Kelten, Römer, Goten und Langobarden waren hier einst ansässig. Überreste aus der Zeit der Hunnen um ca. 900 n. Chr. wurden hier ebenfalls entdeckt.

Wappen von Tatabánya-alt.png

Wappen von Tatabánya-vor-neu.JPG]]

Bis in die Zeit um 1700 war die Gegend infolge der Türkenkriege kaum bewohnt. Ab 1727 gehörte das Land dem Grafen József Eszterházy, der 1733 Siedler aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ins Land rief. Die drei historischen Vorgängersiedlungen der Stadt sind Alsógalla, Felsőgalla und Bánhida. Alsógalla wurde ab 1733, Felsőgalla ab 1735 von den angesiedelten Deutschen aufgebaut. Nach den Erschließungen der Bergwerke nach 1900 entstand eine Bergbaukolonie und später die Gemeinde Tatabánya. Am 10. Oktober 1947 wurden die vier Gemeinden Felsőgalla, Alsógalla, Bánhida und Tatabánya zur Stadt Tatabánya vereinigt.

Der frühere Stadtteil Partizántelep (deutsch Partisanensiedlung) wurde um 1940 für die Bergleute erbaut und bestand bis in die 1970er Jahre.

Der Industriecharakter der Stadt dominierte bis zur politischen Wende Ungarns. Seitdem ist die Bedeutung der Schwerindustrie und des Bergbaus deutlich zurückgegangen, und die Wirtschaftsstruktur der Stadt hat sich verändert.

Sport


Der bekannte Fußballklub der Stadt ist der FC Tatabánya. Erfolge erzielt auch die Handballmannschaft des Tatabánya Carbonex KC, bei dem der früher beim TBV Lemgo in der Handball-Bundesliga aktive László Marosi inzwischen als Sportdirektor tätig ist.

Nähere Ortschaften


Nahe der Stadt Tatabánya liegen verschiedene Ortschaften:

Sehenswürdigkeiten


  • Mari-Jászai-Theater
  • Mahnmal Turulmadár (Turulvogel); größte Vogelstatue in Europa.
  • Selim-Höhle
  • Gerecse-Gebirge und die dortige Naturlandschaft
Image:Szelim-bg-upper-Cave.jpg|Selim-Höhle, Ansicht von oben Image:Szelim-bg-north-Cave.jpg|Selim-Höhle, Nördlicher Eingang Image:Szelim-barlang-Cave.jpg|Selim-Höhle, Ansicht von innen

Städtepartnerschaften


Städtefreundschaften


Weblinks


Ort in Ungarn

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