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Daten
Bauzeit: 1960 - 1968
Höhe über Talsohle: 42,9 m
Höhe über Gründungssohle: 47,90 m
Höhe der Mauerkrone: 600,50 m ü. NN
Speicherraum bei Vollstau: 15,2 Mio. m³
Gesamtstauraum: 15,9 Mio. m³
Stauziel (Vollstau): 598,25 m ü. NN
Wasseroberfläche bei Vollstau: 99 ha
Mauervolumen: 143.700 m³
Kronenlänge: 346 m
Kronenbreite: 6,3 m
Einzugsgebiet: 70,2 km²
Bemessungshochwasser: 41,5 m³/s
Die Talsperre Rauschenbach ist eine Talsperre im Freistaat Sachsen. Sie wurde 1960 - 1968 bei Neuhausen/Erzgeb. zur Trinkwasserversorgung gebaut. Das Wasser wird über die Revierwasserlaufanstalt Freiberg an das Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge geleitet; durch weitere Überleitungen gelangt es bis nach Dresden.

Die Staumauer der Talsperre ist eine gerade Gewichtsstaumauer aus Beton. Sie hat als konstruktive Besonderheit eine Schleppplatte, das ist eine Betonplatte auf dem Grund des Sees, mit der die Staumauer mit vorgespannten Stahlseilen verspannt ist. Die gestauten Gewässer sind die Flöha, Rauschenbach und Wernsbach. Über die Staumauer führt ein befahrbarer Weg.

Baden, Angeln, Freizeitsport etc. im Stausee sind nicht erlaubt. - In Cämmerswalde in der Nähe der Talsperre kann man zwei alte ausgediente Flugzeuge (eine Iljuschin-14 und eine MIG-21) besichtigen.

Siehe auch:


Weblinks


Literatur


  • Hans-Ulrich Sieber (Hrsg.): Talsperren in Sachsen, Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Pirna 1992

Stausee | Staumauer | Erzgebirge

 

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