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TalsperrePöhlPanorama.jpg

Bild
Talsperre Pöhl.png
Daten
Bauzeit: 1958 - 1964
Höhe über Talsohle: 47,85 m
Höhe über Gründungssohle: 61,55 m
Höhe der Mauerkrone: 379,25 m ü. NN
Speicherraum: 62 Mio. m³
Gesamtstauraum: 69 Mio. m³
Stauziel (Vollstau): 375 m ü. NN
Wasseroberfläche bei Vollstau: 387 ha
Mauervolumen: 160.000 m³
Kronenlänge: 312 m
Kronenbreite: 10,5 m
Krümmungsradius: 600 m
Einzugsgebiet: 160 km²
Bemessungshochwasser: 136 m³/s
Kraftwerksleistung: 750 kW

Die Talsperre Pöhl ist nach der Größe des Speicherraums die zweitgrößte und nach der Höhe des Absperrbauwerkes über Gründung sowie nach der Wasserfläche die drittgrößte Talsperre im Freistaat Sachsen. Die Talsperre dient dem Hochwasserschutz, der Brauchwasserversorgung, der Niedrigwasseraufhöhung, der Energieerzeugung und der Freizeiterholung.

Die Staumauer der Talsperre Pöhl ist eine gekrümmte Gewichtsstaumauer aus Beton. Die Talsperre wurde 1958-1964 in der Nähe von Jocketa (heute Teil der Gemeinde Pöhl) im Vogtland erbaut (Inbetriebnahme 1964). Die Talsperre hat ihren Namen von der Ortschaft Pöhl, die nun unter Wasser liegt. Bei besonders niedrigem Wasserstand kann man den alten Kirchturm sehen, das wissen zumindest die alten Anwohner. Tatsächlich aber dient der Unterwasser-Ort als Tauchattraktion. Das gestaute Gewässer, die Trieb, ist ein Nebenfluss der Weißen Elster.

Die Talsperre hat zwei Vorsperren am südöstlichen Ende des Stausees, die vorgespannte Gewichtsstaumauern aus Beton sind: die Vorsperre Thoßfell und die Vorsperre Neuensalz.

Baden, Schifffahrt, Segeln und sonstiger Freizeitsport im Stausee ist möglich, es gibt einen Campingplatz und umfangreiche Freizeitaktivitäten. Auch das Wandern rund um den Stausee ist möglich, aber ein langer Weg. Auf einem Berg oberhalb der Talsperre steht ein Aussichtsturm (Mosenturm, benannt nach Julius Mosen), von dem aus man einen schönen Rundblick hat.

Weblinks


Siehe auch:

Stausee | Staumauer

Anmerkung:Bei extremen Niedrigwasser kann auf keinen Fall die Spitze des Kirchturmes des alten Dorfes Pöhl gesehen werden. Das ist eine Legende der Leute im Vogtland. Das Dorf Pöhl wurde vollständig geschliffen und man erkennt bei Niedrigwasser nur noch Reste der Grundmauern und Straßenzüge.

 

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