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| Talsperre_Malter_Luftbild.jpg | |
| Daten | |
| Bauzeit: | 1908 - 1913 |
| Höhe über Talsohle: | 26,8 m |
| Höhe über Gründungssohle: | 34 m |
| Höhe der Mauerkrone: | 335,00 m ü. NN |
| Speicherraum: | 8,78 Mio. m³ |
| Gesamtstauraum: | 9,2 Mio. m³ |
| Stauziel (Vollstau): | 333 m ü. NN |
| Wasseroberfläche bei Vollstau: | 84 ha |
| Mauervolumen: | 75.000 m³ |
| Kronenlänge: | 193 m |
| Kronenbreite: | 6,1 m |
| Krümmungsradius: | 250 m |
| Kraftwerksleistung: | 700 kW |
| Einzugsgebiet: | 104,6 km² |
Die Talsperre wurde 1908-13 am Mittellauf der Roten Weißeritz in Malter südlich Dippoldiswalde im Osterzgebirge erbaut (Inbetriebnahme 1913). Ihre Errichtung war Teil eines Hochwasserschutzkonzeptes, welches nach dem verheerenden Hochwasser von 1897 umgesetzt wurde. Damals hatten die Fluten in den Siedlungen und an den Verkehrswegen der Weißeritz-Täler erhebliche Schäden verursacht. Allein im Tal der Roten Weißeritz wurden 320 Häuser zerstört und 19 Menschen in den Tod gerissen. Neben dem Aspekt des Hochwasserschutzes spielten beim Bau der Talsperre aber auch Überlegungen hinsichtlich der Brauchwasserbereitstellung, Elektroenergieerzeugung und Niedrigwasserregulierung eine Rolle. Die Errichtung des Sperrwerkes machte die Räumung von Nieder-Malter mit 45 Anwesen und eine Verlegung der Weißeritztalbahn notwendig, welche einen Seitenarm auf einer Brücke überquert.
Die Talsperre verfügt über eine Vorsperre, deren Absperrbauwerk ebenfalls ein Staudamm ist. Das Wasserkraftwerk erzeugt mit zwei Francis-Turbinen eine Leistung von 700 Kilowatt.
Nach dem Augusthochwasser 2002 wurde der Stauspiegel um mehrere Meter abgesenkt, um einen größeren Hochwasserschutzraum zu schaffen.
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