| Daten | |
|---|---|
| Bauzeit: | 1908 - 1914 |
| Höhe über Talsohle: | 33,5 m |
| Höhe über Gründungssohle: | 40,0 m |
| Höhe der Mauerkrone: | 394,00 m ü. NN |
| Speicherraum: | 16,38 Mio. m³ |
| Gesamtstauraum: | 17,49 Mio. m³ |
| Stauziel: | 391,00 m ü. NN |
| Wasseroberfläche bei Vollstau: | 116 ha |
| Mauervolumen: | 118.000 m³ |
| Kronenlänge: | 310 m |
| Kronenbreite: | 6,2 m |
| Krümmungsradius: | 250 m |
| Einzugsgebiet: | 89,4 km² |
| Bemessungshochwasser: | 86 m³/s |
| Kraftwerksleistung: | max. 850 kW |
Die Talsperre Klingenberg ist eine Talsperre im Freistaat Sachsen. Sie dient der Trinkwasserversorgung von Dresden und großen Teilen des Weißeritzkreises, dem Hochwasserschutz, und in geringem Maße der Energieerzeugung. Talsperre_Klingenberg.jpg Die Staumauer der Talsperre Klingenberg ist eine gekrümmte Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinmauerwerk nach dem Intze-Prinzip. Die Talsperre wurde von 1908 bis 1914 in der Nähe von Klingenberg im Osterzgebirge erbaut (Inbetriebnahme 1914) und erhielt den Namen des letzten sächsischen König: Friedrich-August-Talsperre. Das gestaute Gewässer ist die Wilde Weißeritz. Bemerkenswert an dieser denkmalgeschützten Talsperre ist der markante Kronenaufsatz in der Mitte.
Über die Staumauer führt ein öffentlicher Weg. Baden und Freizeitsport im Stausee sind nicht möglich, aber man kann rund um den Stausee wandern. An beiden Seiten der Staumauer gibt es Gaststätten.
Die Talsperre hat eine Vorsperre, deren Absperrbauwerk ein Staudamm ist, und zwei Vorbecken. Die Staumauer und die Vorsperre sollen in den nächsten Jahren aufwändig saniert werden.
Siehe auch: Liste von Talsperren in Deutschland, Liste der Gewässer in Sachsen
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