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Das Talent (griech. talanton für Waage, Gewicht) war ursprünglich eine babylonische Maßeinheit des Gewichts. Später wurde es, so wie viele antike Gewichtseinheiten, zu einer Bezeichnung für eine Währung. In der Antike variierten Gewichte und Einteilungen, sowohl regional als auch zeitlich, teilweise stark voneinander (bei Gew. etwa zwischen 20 und 40 kg).

Es wurden u. a. unterschieden:

Maßstab


Ein typisches Segelschiff kostete ein Talent. Der gesamte Attische Seebund nahm als „Rekord“ im Jahr 425 v. Chr. 1.460 Talente als Steuer ein. Teilweise wurden Individuen zu horrenden Geldzahlungen verurteilt (bis zu 200 Talente). Durch Steuern und Importsteuern im Seebund (2 % des Warenwerts) nahm Athen jährlich bis zu 2.000 Talente ein.

Ein Sklave kostete ca. 3 Minen, 1.000 Bogenschützen 50 Talente, ihre Ausrüstung 8 Talente. Der Lohn eines Bogenschützen lag bei 2 bis 3 Oboloi pro Tag.

Das griechische Talent im antiken Münzsystem


1 Talent = 60 Minen

1 Mine = 100 Drachmen

1 Stater = 2 Drachmen

1 Drachme = 6 Obolusse

Der Obolus ist die kleinste Einheit, die jedoch gelegentlich in weitere Einheiten aufgespalten wurde, bis hin zum Achtelobolus (Chalkus).

Siehe auch: Alte Maße und Gewichte (Antike)

Literatur


  • Tyll Kroha: Münzen sammeln. Ein Handbuch für Sammler und Liebhaber. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig 1961, 1968, München 1985 (6.Aufl.). ISBN 3-7814-0249-5

Münze | Historische Währungseinheit | Antike

Talent (weight) | Talento | Talentti | Talent (unité) | Talentum | Talento (peso) | Talentas (matas) | Talent (geld) | Talent (miara) | Talento | Талант (вес)

 

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